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Die Bewohnerinnen des Hauses in der Ackerstraße in Mitte, Susanne Niessen (v.l.n.r.) und Katja Smacka, sowie Christiane Habermalz und Caroline Dostal von der Initiative "Grüne Höfe".
© Doris Spiekermann-Klaas TSP
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Mehr Wildnis, weniger Einheitsgrün: Kritik an „Tot-Pflege“ der Stadtnatur

Mähtrecker, Laubbläser oder lieber gleich zupflastern? Die Initiative „Grüne Höfe“ will die Stadt umwelt- und klimafreundlicher machen.

Von Corinna von Bodisco

„Egal, ob die Wiese blüht, sie wird gemäht“, sagt Petra Pleschinger verärgert über die regelmäßigen Mäheinsätze. Mindestens alle sechs Wochen rücke die Pflegefirma an. Der Mähtrecker lasse kein Gänseblümchen stehen, mit Rasenkantenschneidern würden „saubere Abgrenzungen“ zu den kahl gefegten Beeten gezogen – nicht zu vergessen der Krach der Laubbläser. Für die Mieterin ist das keine Natur-Pflege. „Das ist ein mechanisches Abspulen von Tätigkeiten“.

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