Mit 100 km/h unterwegs : Polizei stellt Raser in 30er-Zone in Berlin

Am Samstagmorgen lieferte sich ein Raser eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Die Beamten konnten den 21-Jährigen festnehmen.

Polizei im Einsatz (Symbolbild).
Polizei im Einsatz (Symbolbild).Foto: picture alliance/dpa

In Berlin-Reinickendorf hat die Polizei einen Raser gestellt, der dort zuvor nach ihren Angaben mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde durch eine 30er Zone gefahren war. Um ihn zu stoppen, nahmen die Beamten am Samstagmorgen die Verfolgung mit Blaulicht und Martinshorn auf. Auf Höhe des Kniggewegs machte der 21 Jahre alte Fahrer laut Mitteilung vom Sonntag eine Vollbremsung, um zu Fuß weiter zu flüchten.

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Daraufhin steuerten die Polizisten ihr Einsatzfahrzeug an die erst leicht geöffnete Tür des Autos und verhinderten so die geplante Flucht. Dabei stießen beide Wagen aneinander, was als Unfall aufgenommen wurde. Der 21-Jährige besaß laut Polizei erst einen Führerschein auf Probe, ein Atemalkoholtest ergab 0,47 Promille. Sowohl der Führerschein als auch der Wagen wurden beschlagnahmt. (dpa)

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