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Nach umfangreicher Renovierung: Caritas-Ambulanz eröffnet wieder am Zoo Berlin – mit Frank Zander
Rund 2.000 Menschen suchen jährlich Hilfe in der Caritas-Ambulanz. Nach einem Wasserschaden ist die medizinische Versorgung für Bedürftige nun wieder am alten Standort möglich.
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Die Caritas-Ambulanz hat die Wiedereröffnung an ihrem ursprünglichen Standort am Bahnhof Zoo in Berlin gefeiert – samt prominenter Unterstützung. Nach längerer Renovierungszeit kehre das medizinische Versorgungsprojekt für wohnungslose Menschen aus ihrem Ausweichquartier in der Turmstraße in Moabit zu ihrem angestammten Platz zurück, hieß es von der Caritas.
Ein großer Wasserschaden im Januar 2023 machte demnach eine umfangreiche Renovierung und einen befristeten Umzug notwendig.
Bei der Feier zur Wiedereröffnung war unter anderem auch der Musiker Frank Zander dabei, der die Wichtigkeit des Hilfsangebots für die Hauptstadt betonte. „Jeder Mensch hat das Recht auf Gesundheitsversorgung und Gesundheit ist ein Menschenrecht“, sagte Ulrike Kostka, Direktorin des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin.
Zander seit Jahren in sozialen Projekten involviert
„Ihr seid ein toller Verein“, sagte Zander. „Und ganz wichtig für Berlin.“ Zander engagiert sich seit Jahren für soziale Projekte, insbesondere für obdachlose und bedürftige Menschen in Berlin. So organisiert er etwa jährlich eine Weihnachtsfeier für Obdachlose. Gemeinsam mit der Caritas gründete er zudem die Frank Zander Stiftung.
Seit 1992 bietet die Caritas-Ambulanz den Angaben nach Obdachlosen und nicht krankenversicherten Menschen kostenlose medizinische und sozialarbeiterische Unterstützung an. Neben einer hausärztlichen Grundversorgung sowie Medikamenten und Wundversorgungen können Hilfsbedürftige dort außerdem auch eine psychiatrische Sprechstunde wahrnehmen. Demnach werden rund 2.000 Menschen jährlich versorgt. Seit 2000 ist die Ambulanz in der Jebensstraße am Bahnhof Zoo angesiedelt. (dpa)
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