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Aus acht Metern Höhe musste einer der LKW-Fahrer geborgen werden - der Wagenteil mit dem Führerhaus hatte sich aufgestellt.

© Polizei Brandenburg (Facebook)

BAB10 bei Ludwigsfelde in Brandenburg: Zwei Sattelzüge umgekippt - Sperrung aufgehoben

Am Donnerstagmorgen sind auf dem südlichen Berliner Ring zwei Sattelzüge havariert - vermutlich wegen Blitzeis auf der Fahrbahn. Nach fast zehn Stunden wurde die Unfallstelle wieder freigegeben.

Auf der Bundesautobahn 10 bei Ludwigsfelde (Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg) sind am Donnerstagmorgen in nur 300 Meter Entfernung voneinander zwei Sattelzüge havariert. Laut Polizeidirektion West Brandenburg hatten die Fahrer der Laster zwischen den Anschlussstellen Ludwigsfelde-Ost und Ludwigsfelde-West unabhängig voneinander die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren. Als wahrscheinliche Ursache wird derzeit überfrierende Nässe - also Blitzeis - auf der Fahrbahn angenommen.

Beide Unfälle ereigneten sich nach Angaben der Polizeidirektion West Brandenburg gegen 5.30 Uhr etwa 2 Kilometer hinter der Anschlussstelle Ludwigsfelde-Ost auf der Fahrbahn in Richtung Magdeburg. Beide Laster kippten um; ihre Anhänger blockieren sämtliche Spuren der Autobahn. Die BAB 10 wurde deswegen teilgesperrt - der Verkehr wird derzeit ab Ludwigsfelde-Ost umgeleitet. Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen ist es nach Angaben der Polizei bislang nicht gekommen. Die Bergungsarbeiten sollen sich voraussichtlich noch bis zum Donnerstagnachmittag hinziehen.

Einer der beiden Sattelzüge, der mit Plastikverpackungen beladen war, war nach Angaben einer Sprecherin bereits um 11.30 Uhr geborgen. Der 39-jährige Fahrer musste mit einer Leiter aus acht Metern Höhe gerettet werden, da sich während des Unfalls das Führerhaus aufgestellt hatte. Er kam leichtverletzt ins Krankenhaus.

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Bei dem anderen der havarierten Sattelzüge handelt es sich um einen Geflügeltransporter, der ausgerechnet auf einer Autobahnbrücke umkippte. Der 60-jährige Fahrer wurde bei dem Unfall ebenfalls leicht verletzt; auch er wurde für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei wurde das Geflügel auf einen anderen Laster verladen und zu seinem Bestimmungsort gebracht. Wie viele Tiere starben, ist unklar. Die Bergungsarbeiten an diesem Fahrzeug begannen direkt im Anschluss an die Bergung des ersten Sattelzugs, die Arbeiten waren am Donnerstagnachmittag gegen 15 Uhr. Anschließend wurde der gesperrte Teilabschnitt des Berliner Rings nach fast zehn Stunden wieder für den Verkehr freigegeben.

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