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Der Radweg im neuen Westpark im "Park am Gleisdreieck" in Berlin-Mitte, aufgenommen am 6. Juli 2013. Radfahrer, Skater und Fußgänger müssen dort sehr vorsichtig sein, da eine Kante sich als Stolperfalle herausgestellt hat. Zäune und eine Markierung weisen nach mehreren Unfällen nun auf die Gefahr hin.

Foto: Kitty Kleist-Heinrich

© Kitty Kleist-Heinrich

Tagesspiegel Plus

Radschnellwege in Grünanlagen?: Nach den Pop-up-Wegen droht Berlin der nächste Verkehrskonflikt

Die Verwaltung erwägt, Abschnitte der geplanten Fahrradschnellverbindungen durch Parks zu führen – mit einem rechtlichen Kniff. Fußgängerverbände kritisieren das Vorgehen scharf.

Stand:

Nach den Pop-up-Radwegen begibt sich Berlin mit einem weiteren Radverkehrsprojekt auf rechtlich umstrittenes Terrain. Denn bisher weitgehend unbeachtet erwägt der rot-rot-grüne Senat ein Novum: Zugunsten des Radverkehrs sollen Fußgänger in Berliner Parks zurücktreten. Abschnitte des geplanten Radschnellwegnetzes könnten nämlich auch durch Grünanlagen geführt werden – mit juristisch umstrittenen Mitteln.

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