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Rauchendes Triebwerk nach dem Start : British-Airways-Maschine muss in Tegel notlanden

Kurz nach dem Start in Tegel hat am Freitagnachmittag das Triebwerk eines Flugzeugs gebrannt. Trotz des Feuers konnte die Maschine drehen und sicher landen.

Ein Flugzeug der Gesellschaft British Airways startet 2017 am Flughafen Tegel (Symbolbild).
Ein Flugzeug der Gesellschaft British Airways startet 2017 am Flughafen Tegel (Symbolbild).Foto: dpa

Luftalarm in Tegel: Die British-Airways-Maschine mit 203 Menschen an Bord und dem Flugziel London hob um punkt 17.23 Uhr am Airport Tegel ab. Doch schon kurz nach dem Start meldeten die Piloten nach Auskunft von Flughafensprecher Daniel Tolksdorf offenbar "ein Problem", zugleich war eine "sichtbare Rauchentwicklung an einem Triebwerk zu erkennen". Der Besatzung gelang es, in einer engen Schleife nach Tegel zurückzukehren. Um 17.39 Uhr setzte das Flugzeug sicher auf und wurde zu seiner Standposition geleitet. Passagiere und Besatzung verließen den Jet über die normalen Treppenausgänge. Notrutschen waren nicht notwendig. Die Ursache des Brandes war am Freitagabend noch völlig unklar. Anfangs hatte es geheißen, Vogelschlag hätte das Triebwerksproblem verursacht.

Sofort nach dem offiziell "Luftnot" genannten Alarmruf der Piloten hatten die Flughafenfeuerwehr sowie Rettungswagen der Berliner Feuerwehr an der Landebahn Stellung bezogen. Der Triebwerksbrand wurde gelöscht, die Passagiere wurden auf Nachfolgeflüge umgebucht.
Tagesspiegel-Leser berichteten später im Reinickendorf-Newsletter, wie sie den Fall von unten erlebt haben: "Etwa über dem Schäfersee gab es drei kurz aufeinanderfolgende Explosionen und deutlich sichtbare Stichflammen aus dem linken Triebwerk." Den Bericht des Augenzeugen können Sie unter diesem Tagesspiegel-Link im Reinickendorf-Newsletter lesen. (Tsp)

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