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Auch den „Faust“ gibt es in vereinfachter Sprache. Hier Gustav Gründgens in der Verfilmung einer Aufführung des Deutschen Schauspielhauses Hamburg.

© imago/United Archives, Bearbeitung: TSP

Tagesspiegel Plus

Überfordert von Goethe und Schiller?: Berliner Gymnasiasten lesen Literaturklassiker in vereinfachter Sprache

An Gymnasien sind reduzierte Ausgaben von „Faust“ bis „Romeo und Julia“ nicht mehr tabu. Manche Lehrkräfte halten dies für ein Unding, andere für eine Form von Pragmatismus.

Stand:

Wo liegt sie, die sprachliche Schmerzgrenze für Berliner Gymnasiasten? Können sie Gretchen noch verstehen, wenn sie mit Goethes Worten zu ihnen spricht? Oder sollte sich Fausts Geliebte lieber wie eine Frau von heute ausdrücken oder sogar für immer in der Schule schweigen? Was ist opportun?

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