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Funkelnde Erinnerung: Zu Ehren Richard von Weizsäckers gibt es nun eine Medaille.
© promo

Medaille für den verstorbenen Alt-Bundespräsidenten: Silbernes Gedenken an Weizsäcker

Eine neue Gedenkmünze erinnert an Richard von Weizsäcker. Zu peinlichen Fehlern kam es bei der Produktion nicht - anders als bei einer anderen Prägung, die vor einiger Zeit neu erschien.

Mit einer Gedenkmünze gedenkt Berlin seines großen Botschafters Richard von Weizsäcker. Seit dem gestrigen Mittwoch ist die Sonderprägung im Handel der „Staatlichen Münze Berlin“ erhältlich. Der Preis der silber legierten Medaille liegt bei 14 Euro.

Vor Richard von Weizsäcker erhielt bereits der ehemalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit eine Ehrenmünze, die ja eigentlich eine Medaille ist. Allerdings herrschte um die Ausgabe, die schon vor dem Rücktritt Wowereits ausgegeben worden und inzwischen ausverkauft ist, aufgrund einiger Rechtschreibfehler damals einiges Aufsehen. Auf den Sondermünzen erschienen verschiedene Zitate aus Wowereits Amtszeit. Doch fehlte beispielsweise bei dem Ausspruch „Berlin ist arm, aber sexy“ das Komma auf der Erstausgabe.

Ähnliche Fauxpas geschahen bei der Prägung der Münze zu Ehren Richard von Weizsäckers nicht. Auf der Vorderseite der Erinnerungsmünze ist der Schriftzug „Altbundespräsident Richard v. Weizsäcker 1920-2015“ zu lesen. Auf der Rückseite befindet sich das Brandenburger Tor mit der Aufschrift des Herstellers „Münze Berlin“. Neben Gedenkmünzen zu Ehren politischer Größen führt die „Staatliche Münze“ auch eine Gedenkmedaille zum 25. Jahrestag der deutschen Einheit im aktuellen Sortiment.

Anna Ullrich

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