Streit um U-Bahnkauf : Siemens und BVG stehen heute wieder vor Gericht

Der Konflikt um den Kauf neuer U-Bahnen ohne Ausschreibung wird am Mittwoch vor Gericht fortgesetzt. Die BVG und Siemens konnten sich nach der ersten Runde wohl nicht einigen.

Der BVG gehen die U-Bahnwagons aus.
Der BVG gehen die U-Bahnwagons aus.Foto: Soeren Stache/dpa/ZB

Der Streit um den von der BVG geplanten Kauf von 80 U-Bahn-Wagen bei Stadler wird am heutigen Mittwoch vor Gericht fortgesetzt. Nach Tagesspiegel-Informationen haben sich die Kontrahenten bei Verhandlungen nach der ersten Gerichtsrunde am 4. Mai nicht einigen können.

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Siemens moniert, wie berichtet, dass die BVG die Fahrzeuge ohne Ausschreibung kaufen will. Die BVG argumentiert, ihr drohten Züge auszufallen, die nicht repariert werden könnten. Deshalb sei ein „Notkauf“ erforderlich. Sie könne die 80 Wagen nur bei Stadler kaufen, weil das Unternehmen bereits eine Serie für die BVG baue. Siemens kann auf die Schnelle keine Züge anbieten.

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