
© Frédéric Döhl
„So cool war es schon lange nicht mehr“: Schnee, Frost und Glätte in Berlin
Glatte Straßen, weiße Felder, eisige Nächte: Ein Sturmtief bringt nicht nur Schnee, sondern auch Windböen nach Berlin und Brandenburg. Was Autofahrer und Fußgänger jetzt beachten sollten.
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Berlin und Brandenburg im Winterwunderland, Schlitten und Schneemänner wohin man sieht. Dicke Flocken fielen am Samstagmorgen vom Himmel und die winterlichen Temperaturen führten dazu, dass der Schnee schnell liegenblieb. Viele Menschen in der Region verbrachten den Vormittag draußen. „So cool war es schon lange nicht mehr“, rief ein Junge im Lassenpark in Schöneberg und schmiss sich mit Anlauf in den Schnee.
Und so könnte es erst mal bleiben: In Berlin und Brandenburg verweilt der Winter. Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lenkt ein Sturmtief über der Ostsee kalte Meeresluft in die Region und verursacht Schnee, Frost und zeitweise kräftigen Wind. Für Samstag waren bis zu fünf Zentimeter Neuschnee angekündigt.
In einem Streifen von der Prignitz über den Berliner Raum bis nach Frankfurt (Oder) sind lokal auch deutlich höhere Mengen möglich. Dazu bleibt es kalt: Die Temperaturen erreichen heute maximal 0 bis 2 Grad, im Norden Brandenburgs herrscht teils Dauerfrost.

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Auch Sonntag weiter frostig
Doch Vorsicht auf den Straßen: In der Nacht zum Sonntag frischt der Westwind deutlich auf, mit einzelnen Sturmböen und Schneeverwehungen. Bei weiteren Schneeschauern kann es schnell sehr glatt werden.
Am Sonntag soll es winterlich bleiben, mit Schneeschauern und Temperaturen zwischen -2 und +1 Grad. In den Nächten bleibt es frostig. Auch zu Beginn der neuen Woche bleibt es kalt mit einzelnen Schneeschauern, die Tageshöchstwerte liegen weiter um den Gefrierpunkt. (Tsp/dpa)
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