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Teslas deutsche Elektroauto-Gigafactory in der brandenburgischen Gemeinde Grünheide kann nicht wie geplant Mitte des Jahres die Produktion aufnehmen. Der US-Hersteller rechnet aktuell mit mehreren Monaten Verspätung, die Fertigstellung soll aber noch in diesem Jahr gelingen. Auch das Land Brandenburg hofft auf einen baldigen Start, will von staatlicher Seite aber nichts garantieren. Dass Tesla in seiner ersten europäischen Fabrik nicht wie erhofft in Kürze die ersten Elektroautos vom Band laufen lassen kann, ist auf Änderungsanträge und Proteste von Anwohnern sowie Umweltschützern, aber auch auf die deutsche Bürokratie zurückzuführen. Bis heute gibt es noch keine abschließende umweltrechtliche Genehmigung für das Werk - was auc Foto:xT.xBartillax/xFuturexImage

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Tagesspiegel Plus

Teslas Durstlöscher: Die Gigafactory treibt die Wasserversorgung an ihre Grenzen

Aus Brunnen an der Grenze von Berlin und Brandenburg bezieht die Tesla-Fabrik ihr Wasser. Sie braucht mehr als ein Zehntel der Fördermenge in ihrer Region.

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Im Wasserwerk von Erkner merkt man es sofort, wenn an heißen Sommertagen die Leute am frühen Abend nach Hause gekommen sind, oft von der Arbeit aus Berlin. Dann werden in den Gärten die Rasensprenger aufgedreht, fast gleichzeitig, sodass hier die Pumpen hochfahren, um das Wasser, drei Mal so viel wie üblich, weiter mit stabilem Druck ins mehr als tausend Kilometer lange Rohrnetz zu pressen. „Gerade an solchen Tagen erleben wir einen Verbrauchswahnsinn, der uns in Schwierigkeiten bringt.“

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