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Ein ukrainischer Soldat bei einem Besuch in Berlin. Manche zahlen für die Verteidigung ihres Landes einen hohen Preis.

© picture alliance/dpa/Kay Nietfeld

Tagesspiegel Plus

Ukrainische Parallelwelten in Berlin: Die einen bauen sich ein neues Leben auf, die anderen bekommen Prothesen

Der Krieg führt viele ukrainische Männer einer Generation nach Berlin. Während einige dem Wehrdienst fernbleiben, kommen andere als Verwundete zur Behandlung. Was denken sie voneinander?

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In Berlin begegnen sich ukrainische Männer derselben Generation immer häufiger – obwohl sich ihre Lebenswege zuvor jahrelang kaum berührt haben. Die einen kommen aus dem Krieg: verwundet, zur Behandlung und für Prothesen. Die anderen kommen ohne Kampferfahrung, dafür mit Gepäck und der Hoffnung, in einem friedlichen Land noch einmal neu anzufangen.

In der Ukraine hatten sie kaum Berührungspunkte. Die einen lebten zwischen Frontstellungen, Sturmangriffen und Evakuierungen, die anderen zwischen Arbeit, Ausbildung, Freizeit und Luftalarm. Jetzt steigen sie an denselben Haltestellen aus, stehen in denselben Warteschlangen und hören dieselbe Sprache um sich herum.

Berlin ist zu einem Ort geworden, an dem diese unterschiedlichen Biografien erstmals gleichzeitig sichtbar sind. Drei Männer erzählen von ihren parallelen Leben zwischen Todesangst und Zukunftsplänen. Was denken sie voneinander?

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