Verfallende DDR-Bauten : Landgericht: SEZ geht nicht an die Stadt zurück

2003 für einen Euro verkauft: Das ehemalige Spaßbad SEZ an der Landsberger Allee bleibt nach langem Rechtsstreit nun doch in Privathand.

Das Sport- und Erholungszentrum SEZ: Nach der Schließung 2003 hatte ein Leipziger Investor das SEZ gekauft, das Schwimmbad wurde jedoch nicht wiedereröffnet.
Das Sport- und Erholungszentrum SEZ: Nach der Schließung 2003 hatte ein Leipziger Investor das SEZ gekauft, das Schwimmbad wurde...Foto: Jens Kalaene/dpa

Nun ist es beschlossene Sache: Das ehemalige Spaßbad SEZ an der Landsberger Allee in Friedrichshain fällt nicht an den Liegenschaftsfonds zurück. Das entschied das Landgericht am 9. November und gab damit dem Käufer Recht.

Dieser erwarb die Immobile 2003 für einen Euro - dafür sollte er unter anderem den Hallenbadbetrieb wiederaufnehmen. Ob er dem nachgekommen sei, darüber entstand ein Streit zwischen ihm und dem Liegenschaftsfonds, dem das Recht eingeräumt worden war, das Grundstück bei Nicht-Einhaltung der Verpflichtungen zurückzuerwerben.

Nun darf der Käufer das SEZ behalten, musste dafür allerdings einen Ablösebetrag von knapp einer Million Euro an das Land bezahlen. Bei dem Sport- und Erholungszentrum handelt es sich um einen noch zu DDR-Zeiten errichteten multifunktionalen Gebäudekomplex für Sport und Unterhaltung.

Ein Rundgang im SEZ
2003 kaufte ein Investor das sanierungsbedürftige Gebäude und baute einen Teil davon wieder als Sportzentrum aus. Mittlerweile kann man wieder saunen, Volleyball, Badminton, Bowling und Tischtennis spielen.Weitere Bilder anzeigen
1 von 16Foto: Kitty Kleist-Heinrich
24.06.2013 13:372003 kaufte ein Investor das sanierungsbedürftige Gebäude und baute einen Teil davon wieder als Sportzentrum aus. Mittlerweile...
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