Verfolgungsjagd mit Polizei : 16-Jähriger rast mit Smart durch Neukölln

Am späten Donnerstagabend soll ein 16-Jähriger ohne Führerschein mit einem Kleinwagen über mehrere rote Ampeln und mit 120km/h in einer 30er-Zone gefahren sein.

Innerhalb weniger Stunden musste die Polizei in drei Bezirken wegen rassistischer und homophober Angriffe einschreiten.
Innerhalb weniger Stunden musste die Polizei in drei Bezirken wegen rassistischer und homophober Angriffe einschreiten.Foto: Patrick Pleul/dpa

Am Donnerstagabend soll ein 16-Jähriger ohne Fahrerlaubnis mit einem Smart durch Neukölln gerast sein, das berichtete die „B.Z.“ am Freitagmorgen. Demnach sei der Wagen der Polizei am späten Abend gegen 23.30 Uhr wegen seiner Fahrweise aufgefallen. Auch sei das Auto ohne Licht unterwegs gewesen.

Als die Polizei die Sirene einschaltete, habe der Fahrer Vollgas gegeben und sei in entgegengesetzter Richtung in eine Einbahnstraße geflüchtet und mehrere Male über eine rote Ampel gefahren.

In einer 30er-Zone habe er den Kleinwagen auf eine Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h beschleunigt, so die Zeitung.

Ein Einsatzwagen der Polizei konnte den Smart in der Rungiusstraße in Neukölln stoppen. Der 16-jährige Fahrer und sein Beifahrer wurden in Gewahrsam genommen.

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Die Mutter des Jungen soll kurz danach zum Ort der Festnahme gekommen sein. Vollkommen außer sich soll sie versucht haben, ihren Sohn zu bespucken - sie traf jedoch nur die Scheibe des Gruppenwagens der Polizei.

Die Frau berichtete, dass sie von einem Diebstahl ausgegangen sei, als sie bemerkte, dass ihr Auto nicht mehr da stand. Ob der Fahrer und Beifahrer erkennungsdienstlich behandelt wurden, sei laut „B.Z.“ bislang nicht bekannt.

Der Pressesprecher der Gewerkschaft der Polizei, Benjamin Jendro, beschrieb auf Twitter den Tathergang.

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