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Vermisste Rebecca Reusch : Polizei bricht Suche am Wolziger See ohne Ergebnis ab

1500 Hinweise, möglicherweise eine neue Spur - doch bislang verlief die Suche nach der vermissten Berliner Schülerin erfolglos.

Auf einem Boot suchen Polizeibeamte mit einem Spürhund auf dem Storkower Kanal nahe dem Wolziger See nach Rebecca Reusch.
Auf einem Boot suchen Polizeibeamte mit einem Spürhund auf dem Storkower Kanal nahe dem Wolziger See nach Rebecca Reusch.Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Ihr Verschwinden liegt nun auf den Tag genau vier Wochen zurück - und das Schicksal der 15-jährigen Schülerin Rebecca Reusch gibt der Berliner Polizei immer noch Rätsel auf. Ermittler einer Mordkommission arbeiten rund 1500 Hinweise ab, die bislang aus der Bevölkerung eingingen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Am Montagvormittag war die Polizei erneut in Brandenburg im Einsatz. Am Wolziger See unweit von Storkow (Dahme-Spreewald) suchten nach Angaben einer Polizeisprecherin vier Ermittler der Mordkommission mit zwei Spürhunden nach der Schülerin. Am frühen Nachmittag beendete die Polizei die Aktion ohne Ergebnis.

Mögliche Spur auf einer Landstraße

Rebecca hatte sich am 18. Februar zuletzt im Haus ihrer Schwester und ihres 27 Jahre alten Schwagers im Berliner Ortsteil Britz aufgehalten. Sie kam an dem Morgen nicht zur Schule. Die Ermittler nehmen an, dass die Jugendliche das Haus nicht lebend verließ. Sie verdächtigen den Schwager, sie getötet zu haben. Er befindet sich in Untersuchungshaft. Die Polizei hat bereits mehrfach Wälder in Brandenburg durchkämmt und mit Spezialgerät untersucht - ohne Erfolg.

Am Samstagabend war der Einsatz an der Autobahn 12 in Brandenburg vorerst eingestellt worden. Womöglich nahmen die Hunde aber eine Spur auf einer Landstraße Richtung Scharmützelsee auf, wie die Polizei mitteilte.

Die Ermittler versuchten mit den Hunden offenbar zu klären, wohin der tatverdächtige Schwager Rebeccas am Morgen ihres Verschwindens sowie am darauffolgenden Abend fuhr. Das Auto der Familie war zu den Zeiten auf der Autobahn 12 registriert worden. Dies hatte den Verdacht gegen den 27-jährigen Deutschen erhärtet. (dpa/Tsp)

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