• Verpflegung an Berliner Grundschulen: Bis zu 50 Prozent mehr Schüler und Schülerinnen essen kostenlos zu Mittag

Verpflegung an Berliner Grundschulen : Bis zu 50 Prozent mehr Schüler und Schülerinnen essen kostenlos zu Mittag

Die Nachfrage für das kostenlose Mittagsangebot für Grundschüler und -schülerinnen ist groß. Doch der Ansturm sorgt auch für neue Herausforderungen.

Schüler beim Mittagessen in der Mensa in der Grundschule an der Wuhlheide.
Schüler beim Mittagessen in der Mensa in der Grundschule an der Wuhlheide.Foto: Jens Kalaene/dpa

Vor rund fünf Monaten wurde entschieden: Allen Berliner Grundschülerinnen und -schülern steht ein kostenloses Mittagsangebot zu. Dieses wird nun rege in Anspruch genommen.

["An diesen sechs Tagen ist sogar Schokolade zum kostenlosen Mittagessen erlaubt": Hier die Schul-Nachricht im Reinickendorf-Newsletter. Unsere Tagesspiegel-Newsletter - konkret, kompakt, kostenlos und persönlich - bekommen Sie für Ihren Bezirk unter leute.tagesspiegel.de]

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler beim Mittag stieg in den Schulen um 20 bis 50 Prozent, vereinzelt sogar noch stärker. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den Bezirken.

Nach Angaben des Verbands der Berliner und Brandenburger Schulcaterer werden täglich mittlerweile 170 000 Essen vorbereitet. Im vergangenen Schuljahr waren es noch 120 000 Essen am Tag.

Der Ansturm auf das neue Angebot stellt viele Schulen weiter vor große Herausforderungen, wie es aus den Bezirken weiter hieß. Nicht nur die Essensmengen müssen von den Caterern richtig kalkuliert werden – viele Schulen haben auch ein Raumproblem.

Da nicht alle über eine Mensa verfügen, wurden zuvor anderweitig genutzte Zimmer zu Essensräumen, Ausgabestellen oder Spülküchen umfunktioniert. Manche Umbauprojekte sind noch im Gang.

Etlichen Eltern bereitet auch der teils eng getaktete Schichtbetrieb beim Mittag Sorgen. Sie fürchten, dass ihre Kinder nicht satt werden. (mit dpa)

Mehr lesen? Jetzt E-Paper gratis testen!