zum Hauptinhalt
Gesundheitsarbeiter tragen einen Patienten nach einem Brand im Vijay Vallabh Corona-Krankenhaus auf einer Trage. Bei einem Brand in einer Intensivstation in Indien sind mindestens 13 Corona-Patienten gestorben, wobei sich die Opferzahl noch erhöhen dürfte. Durch einen extremen Anstieg von neuen Corona-Infektionen mangelt es der Nation zusätzlich an medizinischer Versorgung und Sauerstoff. +++ dpa-Bildfunk +++

© Rajanish Kakade/picture alliance/dpa/AP

Tagesspiegel Plus

Indischer Corona-Arzt über die zweite Welle: „Man darf nie glauben, dass man es besiegt hat“

Die letzen Wochen waren die härtesten im Leben von Dr. Mayank Uppal. Im Interview warnt er davor, das Virus nach ersten Erfolgen zu unterschätzen.

Stand:

Dr. Mayank Uppal arbeitet im Epizentrum. Der Enddreißiger ist als Arzt im Sitaram Bhartia Hospital angestellt, einem großen Gesundheitszentrum im Süden der indischen Hauptstadt Neu-Delhi. Also genau dort, wo die verheerende zweite Corona-Welle das Land in den letzten vier Wochen am härtesten getroffen hat. Wo die Kliniken überfüllt sind und der Sauerstoff rar ist. Wo die Regierung nicht mehr helfen kann und die Zivilgesellschaft einspringen muss. Wo täglich Hunderte Menschen sterben, die Krematorien überlastet sind und die Leichen auf Parkplätzen verbrannt werden.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })