Chillout-Musik von "lounge plus" : Radio B2 startet neues Digitalradio

"Alexa, spiel' bitte ,lounge plus'": Radiomacher Oliver Dunk startet eine neue Welle. Für die Sendergruppe Radio B2 ist es bereits die sechste.

Die Senderfamilie von Radio-B2-Geschäftsführer Oliver Dunk hat Zuwachs bekommen. Mit "lounge plus" startet er einen Chillout-Musiksender.
Die Senderfamilie von Radio-B2-Geschäftsführer Oliver Dunk hat Zuwachs bekommen. Mit "lounge plus" startet er einen...Foto: Promo

Die Berliner Sender-Gruppe um die Schlager-Welle Radio B2 bekommt Zuwachs. Lounge plus heißt der neue Digitalsender, der mit einem Chillout-Musikmix aus Ambient, Deep House, Downtempo, Chillout, Smooth Jazz, Soul Jazz und Standards aus dem Great American Songbook zum Entspannen und Zurücklehnen einlädt – „mit Frank Sinatra und Chet Baker, die man sonst in der Radiolandschaft eher nicht findet“, wie Radio-B2-Geschäftsführer Oliver Dunk sagt.

Lounge plus startet als Webradio, das über die Webseite www.loungeplus.de, über eine App, Smartspeaker und stationäre Internetradios zu empfangen ist. Zwischen sechs und 18 Uhr wird das Musikprogramm durch Nachrichten ergänzt, die von der Agentur Radio aktuell produziert werden.

Aber auch im terrestrischen Digitalradio DAB+ wird Lounge plus vertreten sein – als zwölfstündige Dauersendung auf Maxx FM. Dort wird lounge plus von sechs Uhr abends bis sechs Uhr morgens zu hören sein. Lounge plus zum sechsten DAB+-Sender auszubauen ist zur Zeit nicht geplant.

"Ein tragfähiges Engagement"

Der Start des neuen Senders als Webradio bietet sich nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen an. „Als Internetsender lässt er sich von der ersten Minute an durch Online-Werbung vermarkten“, erläutert Dunk. DAB+ rechnet sich für Oliver Dunk hingegen vor allem im Paket der fünf Sender: „In der Gesamtbetrachtung aller DAB+-Sender ist es ein tragfähiges Engagement.“

Für die Radio-B2-Gruppe haben beide Übertragungswege ihre spezifischen Vor-, aber auch Nachteile – weil zum Beispiel außerhalb Berlins die mobile Internetabdeckung zu häufig nicht ausreicht. Aber auch das ist für Dunk eine Realität: „UKW wird es bestimmt noch bis 2030 geben.“ Oder anders gesagt: „Entscheidend für die Zukunft des Radiohörens ist der Mix aus allem. Den Hörer interessiert es überhaupt nicht, ob das Radio über Internet, DAB+, UKW, Kabel, Satellit oder Smartspeaker übertragen wird.“

Die Entscheidung, dass auch in Deutschland von Ende 2020 an jeder Neuwagen mit einem DAB+-Empfänger ausgerüstet sein muss, „ist ein Durchbruch für die Etablierung von DAB+“, sagt Oliver Dunk, Geschäftsführer von Radio B2. Seine Sendergruppe verbreitet via DAB+ fünf Programme. Neben Radio B2 sind dies Radio B2 plus, radio Gold, StarSat Radio und Maxx FM. Damit gehört die Radio-B2-Gruppe zu den Anbietern mit der größten Programmvielfalt in DAB+

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