Michael Maier kehrt zurück : Neue Führung beim Berliner Verlag

Wenige Wochen nach dem Verkauf des Berliner Verlags an Silke und Holger Friedrich geben die Unternehmer erste Personalien bekannt. Ein Bekannter kehrt zurück.

Erste Personalentscheidungen. Die Neu-Eigner des Berliner Verlags: Silke und Holger Friedrich
Erste Personalentscheidungen. Die Neu-Eigner des Berliner Verlags: Silke und Holger FriedrichFoto: Jens Roetzsch

Der Berliner Verlag erhält eine neue Führung. Nach der vollzogenen Übernahme durch das Berliner Unternehmer-Ehepaar Silke und Holger Friedrich per 1. November 2019 wird Dr. Michael Maier neuer Herausgeber der "Berliner Zeitung" und Vorsitzender der Geschäftsführung des Berliner Verlags.

Das teilte die "Berliner Zeitung" auf ihrer Website in eigener Sache mit. Margit J. Mayer übernimmt die Leitung für die Bereiche Style und Zeitschriften, für die unter ihrer Leitung neue Akzente im Berliner Verlag gesetzt werden sollen. Jochen Arntz und Elmar Jehn bleiben Chefredakteure der "Berliner Zeitung" und des "Berliner Kurier".

Für Michael Maier ist das eine Art Rückkehr. Er war von 1996 bis 1999 Chefredakteur der "Berliner Zeitung", danach unter anderem Chefredakteur des "Stern" und der Netzeitung sowie Gründer der heute mehrheitlich vom schwedischen Bonnier-Verlag geführten Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Zuletzt war Maier Publisher bei dem von ihm mitbegründeten Wiener Technologie-Startup NewsTech.

„Wir wollen mit den beiden Top-Journalisten die hervorragende Redaktion stärken und zeigen, dass es uns vor allem um journalistische Qualität geht – und zwar für alle Titel des Berliner Verlags", sagten Silke und Holger Friedrich zu den Neuverpflichtungen. "Dr. Maier wird uns mit seiner Expertise helfen, die traditionsreichen Marken im digitalen Umfeld erfolgreich zu positionieren."

Margit Mayer werde dazu beitragen, dass Themen wie Stil, Mode und Kunst nicht nur in der Metropole Berlin, sondern auch in den Medien des Berliner Verlags eine neue, kraftvolle und intelligente Stimme erhielten. Tsp