
Der vergangene Woche verstorbene Kulturmanager hatte eine Vision. Daran sollte man sich gerade erinnern, wenn Kultur mal wieder nur als nette Dreingabe betrachtet wird.

© TSP
Mehr als 150 Museen, rund 350 Galerien, zahlreiche Privatsammlungen und jede Menge Non-Profit-Ausstellungsräume gibt es in Berlin, der Hauptstadt der Kunst. Und natürlich über 8000 bildende Künstler*innen. Hier berichten wir über Ausstellungen, Messen und die aktuelle Szene, dazu Porträts, Interviews mit Direktoren und Kuratorinnen, kulturpolitische Debatten und neueste Tendenzen.

Der vergangene Woche verstorbene Kulturmanager hatte eine Vision. Daran sollte man sich gerade erinnern, wenn Kultur mal wieder nur als nette Dreingabe betrachtet wird.

Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner war erneut Ziel einer Attacke. Ministerpräsident Woidke und Innenminister Wilke verurteilen den Angriff und sagen Unterstützung zu.

Nach fast 20 Jahren Berufsverbot gewann Regisseur Panahi mit „Ein einfacher Unfall“ in Cannes. Sein Film ist eine wütende Abrechnung mit dem Regime seines Heimatlandes. Eine Begegnung in Berlin.

Gründungsdirektor des Jüdischen Museums, Berater von John F. Kennedy, Finanzminister von Jimmy Carter: An diesem Samstag wird der Weltbürger W. Michael Blumenthal 100 Jahre alt.

Der Landesmusikrat Berlin hat 2026 zum Jahr der Amateurmusik ausgerufen. Unser Autor hat die Schirrmherrschaft dafür übernommen und erzählt, wie die Checkpoint-Band gegründet wurde.

Eine Geflüchtete eröffnet eine Galerie – ohne Rücklagen, ohne Sponsoren. Und ist erfolgreich in Berlin-Mitte.

Das Festival Lit:Potsdam greift nach den Sternen, die Villa Schöningen nach dem Paradies. Das Barberini feiert den Sommer – und sich. Auch zwei weitere prominente Potsdamer Institutionen haben runde Geburtstage.

Vor zwanzig Jahren eröffnete Alexander Friedmann-Hahn seine Galerie für figurative Kunst. Mit ihr schreibt der Berliner Künstler eine Erfolgsgeschichte.

Der Autor Heinz Strunk eröffnet das Jahr mit schwarzem Humor, einer intensiven Lesung und Geschichten über Einsamkeit, Selbsthass und Alltagstragik. Die Autorin war dabei und berichtet von ihren Eindrücken.

Xie Lei, Tomáš Rafa und Patrick Goddard hinterfragen in der Gnyp Gallery in Berlin-Charlottenburg die Themen Migration und Fremdenfeindlichkeit aus künstlerischer Sicht.

Osttimor ist einer der jüngsten Staaten der Erde. Touristen kennen die Trauminsel kaum. Zu Unrecht? Ein Roadtrip für Fortgeschrittene.

Berlin startet ins Jahr der Abgeordnetenhauswahl. Noch vor dem Urnengang im Herbst stehen allerdings einige andere bedeutende politische Entscheidungen für die Hauptstadt an.

Die Besucherzahlen des neuen Garnisonkirchturms waren 2025 nur halb so hoch wie erwartet. Zur Finanzierung der fehlenden Mittel für den Betrieb will die Stiftung im Laufe des Jahres Lösungen finden.

Fehlende Finger, blutende Augen, verletzte Köpfe – im UKB wird Silvester amputiert, operiert, gerettet. Über das Knallen, die Kosten und Menschen, die Opfer ihres Handelns werden.

Welche berühmte Band beim Stadtwerkefest auftritt, wer in der Biosphäre Sex hat und warum man in Golm plötzlich Weißwürschtl isst, lesen Sie in unserem (fiktiven) Rückblick auf das Jahr 2026.

Das Jahr 2026 bringt in Berlin Highlights für Gruftis, Sport- und Musik-Fans, Kunstliebhaber und Genießer. Die Tagesspiegel-Redaktion blickt voraus auf ihre persönlichen Jahreshighlights 2026.

Böller bestimmen die Lage, zumal in der Hauptstadt. Aber viele Menschen wünschen sich einen ruhigen Jahresausklang. Ein Blick in die Geschichte und andere Länder zeigt, dass das möglich ist.

Vor 200 Jahren wurde James Hobrecht geboren. Seine Stadtplanung aus dem Jahr 1862 überstand Kriege, die DDR und den Autowahn der Nachkriegsjahrzehnte bis heute. Hobrechts Vorbild: Paris.

Berlin hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Auf den Straßen staute es sich, ein Senator schmiss hin und ein Mobbing-Fall wurde zum Politikum. Ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse.

Er leitete fast drei Jahrzehnte lang die Berliner Festspiele, vermittelte zwischen Ost und West, war ein führender Kopf der Kultur: Jetzt ist Ulrich Eckhardt mit 91 Jahren gestorben.

Die Holztafeln aus dem berühmten „Aleppo-Zimmer“ kann man in Berlin bewundern. Doch das Haus in Syrien, aus dem es stammt, hat der Krieg mitgenommen. Restauratoren arbeiten gegen die Zerstörung – ein Vorbild für die ganze Stadt?

David Lynch, Laura Dahlmeier, Margot Friedländer und Bernhard Vogel – sie starben im nun zu Ende gehenden Jahr. Doch auch um andere große Persönlichkeiten trauerte die Welt.

Der Traum von einem nationalen Zentrum für improvisierte Musik schien schon fast ausgeträumt. Nun hat sich mit dem L’Aiglon, einem stillgelegten Kino der französischen Streitkräfte, ein geradezu idealer Standort gefunden.

Das Ruhrgebiet glänzt bei der Manifesta, Paula Modersohn-Becker entdeckt einen Norweger und furiose Performancekunst von Marina Abramović in Berlin.

Ob viel zu früh oder nach erfülltem Leben gegangen – der Abschied ist für immer, die Erinnerung bleibt: Um diese Menschen hat Potsdam in diesem Jahr getrauert.

Die Berlinale-Chefin steht kurz vor ihrer zweiten Saison. Im Gespräch erzählt sie, was sie an ihrer neuen Heimat Berlin mag und welche Wünsche sie für das Filmfestival hat.

Doch auch die Konkurrenz hat ihre Leistungen bei Sprache und Datentransfer weiter ausgebaut.

Einsparungen, Rücktritte, Skandale: 2025 wurde die Kultur in Berlin arg gebeutelt. Zuletzt gab es dann doch noch ein paar gute Nachrichten. Doch noch immer fehlt etwas Entscheidendes: eine Vision.

Niemand kennt Berlins wildes Tierleben so gut wie Derk Ehlert. Bei einem Spaziergang erzählt der Experte von exotischen und erstaunlichen Begegnungen in diesem Jahr.

Leonardo DiCaprio als verpeilter Revoluzzer, ein surrealer Wüstenrave, ein Goldener Bär aus Norwegen und ein deutsches Jahrhundertdrama mit Oscar-Chancen. Die Kultur-Redaktion hat ihre Lieblingsfilme 2025 ausgewählt.

Klaus Zapf gründete eines der größten deutschen Umzugsunternehmen. Im Interview sprechen seine Wegbegleiter darüber, warum er Flaschen sammelte und wie sich der Wohnungsmarkt in Berlin entwickelt hat.

Kuriose Stadtmöbel, außergewöhnliche Kunst, tierische Passagiere: Bei welchem Anblick denken Sie: „Typisch Berlin“? Die Checkpoint-Redaktion kürt die besten Fotos.

In den 1980er Jahren gründete sie die Gruppe Odious mit, ihre Stahlarbeiten wurden in großen Ausstellungen gezeigt. Nun ist Gisela von Bruchhausen mit 85 Jahren gestorben.

Der globale Markt bot 2025 Widersprüchliches: Rekordergebnisse ebenso wie die Schließung etablierter Galerien. Zum Jahresende überwiegt jedoch Zuversicht.

Der Potsdamer Kunstverein plant, sich mit einer Neuwahl des Vorstands im Februar neu auszurichten. Wo steht er aktuell – und wohin soll es gehen?

Von 1933 und 1976 forschte der Deutsche Hans Himmelheber in Westafrika. Jetzt kehren 107 Artefakte der Familie nach Abidjan zurück. Der Vorgang könnte auch für deutsche Institutionen beispielhaft sein.

Wie man am besten über den Osten schreibt, warum dem Nikolaisaal die gute Laune nicht ausgeht, wo Christa Wolf weiterlebt: Das Jahr war reich an Lektionen, die hoffen lassen.

Kanada rückt näher an Berlin, auf den Balearen eröffnen schicke Hotels und in der Wüste toben sich Kunstbeflissene aus. Das sind die Tourismus-Highlights fürs neue Jahr.

Ein Flohmarktfund mit Bildern eines Massakers ist der Ausgangspunkt des neuen Projekts der preisgekrönten Autorin und Illustratorin Nora Krug. Jetzt hat sie dafür in Deutschland und Polen recherchiert.
öffnet in neuem Tab oder Fenster