zum Hauptinhalt
Thema

Digitalisierung & KI

Taavi Roivas, Estlands Premierminister, ist einer der jüngsten Staatschefs Europas. Er steht der wirtschaftsliberalen Reformpartei vor, die bei den Parlamentswahlen am 1. März 2015 wieder stärkste Kraft wurde. Roivas wird sich aber einen neuen Koalitionspartner suchen müssen, da die Sozialdemokraten von der Zentrumspartei, der Partei der russischen Minderheit, überholt wurden.

Im EU-Digitalisierungsvergleich steht Deutschland nur auf Platz 10, bei den öffentlichen Dienstleistungen sogar nur auf Platz 19. In Estland hingegen ist der digitale Staat Alltag. Eine Reportage aus Tallinn.

Von Anna Sauerbrey
Foto: imago/Unimedia Images

Algorithmen schreiben über Basketball-Ergebnisse. Programme informieren über Erdbeben. Doch bei allen Fortschritten der künstlichen Intelligenz bereiten Anomalien den Expertensystemen die größten Schwierigkeiten.

Neuer Glanz. Im Zentrum des gewaltigen Gebäudes der Staatsbibliothek Unter den Linden wurden nach Plänen von HG Merz neue Lesesäle errichtet – im Bild der Übergang vom Rara-Lesesaal zum Allgemeinen Lesesaal.

Die Bauarbeiten in der Staatsbibliothek Unter den Linden sind beendet, am Dienstag werden die neuen Lesesäle feierlich wiedereröffnet. Die Generaldirektorin erklärt, warum wir auch im 21. Jahrhundert weiter Bibliotheken brauchen.

Von Barbara Schneider
Digital ist besser. Aber auch ein Arbeitsplatzkiller. Weil Filme künftig aus zentralen Rechnerzentren in Kinosäle übertragen werden, bedarf es des Vorführers – hier im Berliner Cinestar-Kino – nicht mehr. Foto: Keystone

Langsam wird er überflüssig. 16 Jahre ist Christoph Mertenz schon Filmvorführer. Doch inzwischen hat die digitale Revolution das Kino verändert. Auch auf der Berlinale werden die Bilder vom Computer gesteuert. Ein Beruf stirbt aus.

Von Sidney Gennies

Was ist das? Man hat es, aber es ist kein Ding. Es ist flüchtig – und doch nicht ideell. Antwort: Das sind unsere neuen Statussymbole.

Von Anna Sauerbrey

Die Konrad-Adenauer-Stiftung debattiert am 30. November unter dem Motto "Digitale (Un-)Kultur und Demokratie". Der Tagesspiegel ist Medienpartner und stellt sich die Frage: Hilft das Internet, uns zu aufgeklärten Bürgern zu machen? Diskutieren Sie mit!

Von Tilmann Warnecke
Passwege zustellen, den Weg zum Tor versperren, rechtzeitig attackieren – alles am Bildschirm, mit Joystick oder Maus in der Hand.

Kurzpässe und schnelles Umschalten: Zwei neue Spiele setzen modernen Fußball für PC und Konsole um. Die Künstliche Intelligenz der Computerkicker ist dabei wichtiger denn je.

Von Achim Fehrenbach

In ihrem neuen Buch entwirft Miriam Meckel eine düstere Zukunft, in der Mensch und Maschine fusioniert sind. Wir haben mit "Cleverbot" über das Thema gesprochen, einem Computer, der menschliche Konversation imitiert.

Von Anna Sauerbrey

Im Landesamt für Denkmalpflege in Wünsdorf lagern etwa 390.000 Dias und rund 32.000 Schwarz-Weiß-Negativ Filme sowie Tausende Bild-Karteien. Jetzt sollen die Millionen Fotodokumente digitalisiert werden. Doch es gibt Probleme.

Jedes Wissen lebt in seiner Zeit: Die Neubearbeitung von Grimms Wörterbuch endet 2012 und wird danach im Internet fortgesetzt.Mit anderen Worten: Eines der renommiertesten Bücher deutscher Sprache hört auf, Buch zu sein, und wird zu einem digitalen Datensatz.

Warum die Popkomm in Berlin nie angekommen ist. Ein Kommentar von Kai Müller auf die Absage der Musikmesse

Von Kai Müller
Current

Das D-Wort steht für Verheißung und Verunsicherung zugleich. Schon seit Jahren geistert es als Symbol der radikalen Neuordnung der Medienindustrie durch Verlage und Sender. Liga-TV, Web 2.0, Mediatheken – die Medienwoche im Zeichen der Digitalisierung.

Von Christian Meier
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })