Der nächste Olymp ist die umfassende Digitalisierung der Industrie. Deutschland muss als Hochlohn-Industrienation diese Entwicklung anführen. Für Berlin ist es die historische Chance, wieder eine prägende Rolle als internationales Wirtschaftszentrum zu erlangen. Ein Kommentar.
Im EU-Digitalisierungsvergleich steht Deutschland nur auf Platz 10, bei den öffentlichen Dienstleistungen sogar nur auf Platz 19. In Estland hingegen ist der digitale Staat Alltag. Eine Reportage aus Tallinn.
Mit Industrie 4.0 wollte die deutsche Wirtschaft weltweit Standards für das digitale Zeitalter setzen. Daraus wird nichts - und das liegt nicht nur an den USA.
Der Physiker befürchtet schlaue Maschinen, die den Menschen verdrängen. Es ist nicht das erste Mal, dass er vor Intelligenz jenseits der eigenen Art warnt.
Algorithmen schreiben über Basketball-Ergebnisse. Programme informieren über Erdbeben. Doch bei allen Fortschritten der künstlichen Intelligenz bereiten Anomalien den Expertensystemen die größten Schwierigkeiten.
Lars Klingbeil ist netzpolitischer Sprecher der SPD. In seinem Gastbeitrag für Tagesspiegel Online zur Computermesse Cebit fordert er eine neue digitale Infrastrukturpolitik, eine digitale Bildungsoffensive, mehr Gründergeist und vor allem eines: mehr Mut.
Niemand muss mehr Filmspulen herumfahren: Die Berlinale ist heute komplett digital. 200 Kilometer Glasfaserkabel durchziehen die Stadt. Weniger hektisch ist es dadurch trotzdem nicht.
Der traditionsreiche Berliner Cornelsen-Verlag baut ein Viertel seiner 1000 Stellen ab. Mitarbeiter berichten von massiven Drohungen der Geschäftsleitung.
Die Freiluftkinosaison ist eröffnet. In diesem Jahr macht das Draußen Filmegucken noch mehr Spaß, denn viele Freiluftkinos starten mit neuer Technik in die Saison. Die Vorteile: bessere Qualität, Untertitel – und weniger Mückenstiche.
Die Bauarbeiten in der Staatsbibliothek Unter den Linden sind beendet, am Dienstag werden die neuen Lesesäle feierlich wiedereröffnet. Die Generaldirektorin erklärt, warum wir auch im 21. Jahrhundert weiter Bibliotheken brauchen.
Langsam wird er überflüssig. 16 Jahre ist Christoph Mertenz schon Filmvorführer. Doch inzwischen hat die digitale Revolution das Kino verändert. Auch auf der Berlinale werden die Bilder vom Computer gesteuert. Ein Beruf stirbt aus.
Die deutschen Geisteswissenschaften hinken bei der Erforschung digitalisierter Texte hinterher. Jetzt entdecken auch sie die neuen Chancen – und deren Grenzen.
Der Innenminister sieht durch das Netz traditionelle Strukturen gestärkt und die politischen Stiftungen in der Pflicht. Was halten Sie, liebe Leserinnen und Leser, davon? Stellen Sie Hans-Peter Friedrich Ihre Fragen.
Die Konrad-Adenauer-Stiftung debattiert am 30. November unter dem Motto "Digitale (Un-)Kultur und Demokratie". Der Tagesspiegel ist Medienpartner und stellt sich die Frage: Hilft das Internet, uns zu aufgeklärten Bürgern zu machen? Diskutieren Sie mit!
Statt nur alle paar Jahre zu wählen, könnten die Bürger über das Netz an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Doch wollen sie das überhaupt? Was halten Sie davon? Diskutieren Sie mit!
Kurzpässe und schnelles Umschalten: Zwei neue Spiele setzen modernen Fußball für PC und Konsole um. Die Künstliche Intelligenz der Computerkicker ist dabei wichtiger denn je.
In ihrem neuen Buch entwirft Miriam Meckel eine düstere Zukunft, in der Mensch und Maschine fusioniert sind. Wir haben mit "Cleverbot" über das Thema gesprochen, einem Computer, der menschliche Konversation imitiert.
Google hat einen empfindlichen Rückschlag bei seinen Bemühungen erlitten, das Wissen der Welt zu digitalisieren und zu vermarkten: Ein Richter schob entsprechenden Plänen in den USA erstmal einen Riegel vor.
Auf der Medienwoche wurde der Digitalisierungsbericht 2010 vorgestellt. Das Ergebnis: Die europäischen Nachbarn sind beim Thema Digital-TV erheblich weiter.
Im Landesamt für Denkmalpflege in Wünsdorf lagern etwa 390.000 Dias und rund 32.000 Schwarz-Weiß-Negativ Filme sowie Tausende Bild-Karteien. Jetzt sollen die Millionen Fotodokumente digitalisiert werden. Doch es gibt Probleme.
Jedes Wissen lebt in seiner Zeit: Die Neubearbeitung von Grimms Wörterbuch endet 2012 und wird danach im Internet fortgesetzt.Mit anderen Worten: Eines der renommiertesten Bücher deutscher Sprache hört auf, Buch zu sein, und wird zu einem digitalen Datensatz.
Das D-Wort steht für Verheißung und Verunsicherung zugleich. Schon seit Jahren geistert es als Symbol der radikalen Neuordnung der Medienindustrie durch Verlage und Sender. Liga-TV, Web 2.0, Mediatheken – die Medienwoche im Zeichen der Digitalisierung.
Steigende Umsätze, aber Einbrüche beim Gewinn. Das ist die Bilanz des Axel-Springer-Verlags im ersten Quartal. Expandieren will man vor allem im Ausland und im digitalen Bereich. Über den Umzug der "Bild" nach Berlin soll heute entschieden werden.