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Guck mal, Papa. Das ist das, was die ganze Welt gerade nicht mag. Bild von Jakob.
© privat

Aufruf vom Kinderspiegel: Grüße an Opa und Oma

Auch an Ostern können Enkel nicht ihre Großeltern besuchen. Da muss man sich etwas Besonderes ausdenken. Schickt uns Fotos von euren Grüßen für die Kinderseite.

Von Susanna Nieder

Nun ist es raus. Genau wie die Chinesen im Januar nicht mit ihren Familien Neujahr feiern konnten, dürfen die Deutschen an Ostern nicht unterwegs sein – also auch nicht Oma und Opa besuchen. Wir haben schon überlegt, ob wir uns bei unseren Großeltern vor den Zaun stellen und winken sollen. Geschenke von der Gartentorklinke abnehmen und eigene hinhängen. Aber allein bei dem Gedanken wurden wir so traurig, dass wir ihn schnell wieder verworfen haben.

Wenn Oma und Opa einen Computer oder ein Smartphone haben, kann man sich wenigstens sehen. Videoanrufe sind zurzeit groß in Mode, damit kann man ganze Familienkonferenzen abhalten und sich vergewissern, dass alle noch munter sind. Wenn sie nicht vernetzt sind, kann man zum Glück telefonieren.

Manche Großeltern lassen sich auch was für ihre Enkel einfallen. Ein Opa im Bekanntenkreis hat ein kleines Video gedreht, in dem er stolz ankündigt, dass sein schlauer Goldfisch Herbert gleich durch einen Reifen springen wird. Na, was meint ihr – ist er gesprungen? Die Enkel haben jedenfalls sehr gelacht. Eine Großmutter hat uns Fotos von einem Buch gemailt, das sie ihrer kleinen Enkeltochter schicken will. Auf jede Seite hat sie ein hübsches Bild geklebt und ein Rätsel geschrieben, das die Eltern ihr vorlesen können. 

Wie wäre es, wenn ihr euren Großeltern (oder Tanten oder Patenonkeln) Ostern eine Botschaft schicken würdet? Denkt euch was für sie aus, haltet Plakate hoch, führt einen Kopfstand vor, malt ein Bild, bastelt etwas und fotografiert euch damit. Schickt uns eure Fotos bis Dienstag 14 Uhr an kinderraetsel@tagesspiegel.de

Stichwort: Osterfreude. Schreibt dazu euren Namen, euer Alter und wen ihr grüßen wollt. Je früher wir eure Einsendung bekommen, desto besser. Wir suchen zehn Fotos aus und drucken sie am kommenden Samstag im Kinderspiegel ab.

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