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 Blick auf das Gebäude der EU-Polizeibehörde Europol in Den Haag.

© dpa/JERRY LAMPEN

Handel mit Drogen, Waffen und Fälschungen: Europol gelingt Schlag gegen Darknet-Banden – 270 Festnahmen

Die Banden handelten über das Darknet mit Waffen, Drogen und gefälschten Papieren. Internationale Ermittler griffen in zehn Ländern zu. Auch in Deutschland.

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Internationale Ermittler sind nach Angaben von Europol gegen im Darknet operierende organisierte Banden vorgegangen. In einer gemeinsamen Aktion seien in zehn Ländern 270 Verdächtige festgenommen worden, darunter 42 in Deutschland, teilte Europol in Den Haag mit. Zudem wurden über 184 Millionen Euro in bar und in Kryptowährung sowie Drogen, Waffen und gefälschte Waren und Dokumente sichergestellt.

Die Banden waren vor allem auf dem illegalen Teil des Internets, dem Darknet, aktiv. Ihnen werde Handel mit Drogen, Waffen und gefälschten Produkten zur Last gelegt, so die europäische Polizeibehörde.

Insgesamt zehn Länder waren an der von Europol koordinierten Aktion mit dem Namen „Operation Raptor“ beteiligt. In den USA wurden 130 Verdächtige festgenommen.

Drogen und Waffen

Insgesamt waren mehr als zwei Tonnen Drogen sichergestellt worden, rund 180 Schusswaffen, etwa 12.500 gefälschte Produkte wie Kleidung, Elektronikartikel und Dokumente sowie mehr als vier Tonnen illegale Tabakprodukte.

Der EU-Kommissar für Innere Sicherheit, Magnus Brunner, sprach von einem wichtigen Schlag gegen das organisierte Verbrechen: „Diese Aktion ist ein Beweis dafür, wie kriminelle Banden heutzutage operieren: offline und online, international und lokal.“ (dpa)

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