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Airbnb Arpartment. (Symbolbild)

© picture alliance/dpa/Jens Kalaene

Nach Beschwerden: Airbnb verbietet Sicherheitskameras in Wohnungen

Kameras in Fluren oder gemeinschaftlich genutzten Wohnzimmern waren bislang noch erlaubt – damit soll nun Schluss sein. Die Plattform Airbnb stellt zum Schutz der Privatsphäre neue Regelungen auf.

Der Ferienwohnungsvermittler Airbnb verbannt Sicherheitskameras aus dem Inneren von auf der Plattform angebotenen Unterkünften. Die neue Regelung gelte weltweit ab dem 30. April und solle zum Schutz der Privatsphäre die Vorgaben zum Einsatz von solchen Kameras „vereinfachen“, erklärte Airbnb am Montag.

Außenkameras bleiben zwar erlaubt, zur Sicherheit und um sicherzustellen, dass keine Unbefugten die Wohnungen betreten. Die Regeln sollen aber verschärft werden, wie Airbnb erklärte. So müssen die Vermieter genau offenlegen, wo solche Außenkameras angebracht sind. Die Kameras dürfen außerdem nicht auf Bereiche wie Außenduschen oder Saunen gerichtet sein.

Derzeit erlaubt Airbnb noch Kameras etwa in Fluren und gemeinschaftlich genutzten Wohnzimmern, solange sie sichtbar und in der Wohnungsbeschreibung aufgeführt sind. Damit ist künftig aber Schluss. Nutzer hatten sich auf Online-Plattformen darüber beschwert, anscheinend versteckte Kameras entdeckt zu haben. (AFP)

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