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Die Trauer nach dem verheerenden Hochhausbrand in Hongkong ist groß.

© REUTERS/TYRONE SIU

Nach Brandkatastrophe: Zahl der Todesopfer in Hongkong auf 146 gestiegen

Nach dem Hochhausbrand in Hongkong haben Einsatzkräfte weitere Todesopfer geborgen. Mehr als zehn mögliche Mitverantwortliche sind mittlerweile festgenommen worden.

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Nach dem verheerenden Großbrand in einem Wohnkomplex in Hongkong ist die Zahl der Toten auf 146 gestiegen. Beamte hätten bei der Durchsuchung von drei Hochhäusern weitere Todesopfer gefunden, teilte der ranghohe Polizeivertreter Tsang Shuk-yin am Sonntag bei einer Pressekonferenz mit. „Wir können nicht ausschließen, dass es weitere Opfer gibt“, ergänzte er.

Für die Ermittlungen zur Unglücksursache schlossen sich mehrere Behörden zusammen. Die Antikorruptionsbehörde der Stadt hatte im Zusammenhang mit dem Feuer acht Menschen festgenommen, drei weitere Menschen nahm die Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung fest.

Das indonesische Konsulat in Hongkong teilte mit, dass mindestens sieben Staatsangehörige bei dem Brand ums Leben gekommen seien. Auch ein philippinischer Staatsbürger war unter den Toten, wie das Konsulat des Landes am Samstag mitteilte.

Die Baubehörde von Hongkong ordnete unterdessen die Aussetzung der Arbeiten an 30 privaten Bauprojekten in der Metropole an. (AFP)

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