„Operation Schmelze“ : New York geht gegen Eis-Verkäufer vor

Bei der "Operation Schmelze" wurden in New York dutzende Eis-Trucks beschlagnahmt - weil die Fahrer keine Strafzettel fürs Falschparken bezahlt haben sollen.

Fast geschmolzen: Eine Waffel gefüllt mit einer großen Portion Erbeer-Balsamico Eis.
Fast geschmolzen: Eine Waffel gefüllt mit einer großen Portion Erbeer-Balsamico Eis.Foto: Christoph Schmidt/dpa

Pünktlich zum Start der heißen Jahreszeit gehen New Yorks Behörden gegen Eis-Verkäufer in der Metropole vor. Bei der „Operation Schmelze“ wurden Dutzende Eis-Trucks beschlagnahmt, wie lokale Medien am Mittwochabend (Ortszeit) berichteten. Demnach hätten die Besitzer die Zahlung von Strafzetteln wegen falschen Parkens systematisch verweigert, bis sich etwa 22 000 Strafen über insgesamt 4,5 Millionen Dollar (knapp vier Millionen Euro) angesammelt hatten. Laut „New York Times“ wurden 34 Wagen abgeschleppt, nach 12 Weiteren werde noch gesucht.

Fahrbahre Essensstände sind in New York sehr beliebt. Gerade aber in Geschäftsvierteln und bei Touristenattraktionen in Manhattan stehen sie aus Mangel an Parkplätzen aber oft im Halteverbot. Die folgenden Strafzettel werden von den Betreibern meist als geschäftliche Ausgabe hingenommen. (dpa)

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