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Geisterschiff. Rund 300 Kilometer vor der kanadischen Küste gesichtet.

© AFP

Nach Tsunami: US-Küstenwache versenkt Geisterschiff

Die US-Küstenwache hat ein vom Tsunami in Japan auf den Pazifik hinausgetriebenes Schiff versenkt. Das Geisterschiff trieb ein Jahr lang auf dem Pazifik.

Das bis zu 60 Meter lange Fischerboot habe vor der Küste Alaskas im Dunkeln eine erhebliche Gefahr für andere Schiffe dargestellt, sagte eine Sprecherin der US-Küstenwache am Donnerstag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP.

Der Tsunami und seine Folgen in Bildern:

Nach einer ersten Salve habe das Schiff zunächst Feuer gefangen, nach einer zweiten Salve sei es gesunken. In dem unbemannten Schiff könne sich möglicherweise Dieseltreibstoff befinden, der sich aber schnell auflöse. Es bestehe keine Gefahr für die Umwelt.

Was sich seit der Katastrophe in Japan verändert hat, hier in Bildern:

Ein Erdbeben der Stärke 9,0 hatte im März 2011 den Nordosten Japans erschüttert, es folgte ein verheerender Tsunami, der insgesamt 20 Millionen Tonnen Trümmer fortspülte. Das japanische Schiff ist das bislang größte Trümmerteil, das auf den Pazifik hinaustrieb. Am 24. März wurde es erstmals vor der kanadischen Küste gesichtet, nachdem es tausende Kilometer zurückgelegt hatte.

Die kanadischen Behörden sahen jedoch keine Gefahr, da sich das Schiff weit genug von der Küste entfernt befand. Mit US-Computermodellen lässt sich die Ankunft von Trümmern des Tsunami in Japan vorhersagen.

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