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Wetterchaos in Bildern: Schnee, vereiste Straßen und Schulschließungen – so erlebt Deutschland den Wintereinbruch
Deutschland bereitet sich auf starkes Winterwetter vor: Schulen in Hamburg und Bremen bleiben geschlossen. Verkehr und Bahnverkehr sind bereits beeinträchtigt – Bilder zeigen die Lage.
- Jael Adrienne Marschner
- Sandra Lumetsberger
Stand:
Deutschland stellt sich auf heftiges Winterwetter ein: Der Deutsche Wetterdienst warnt ab Donnerstagabend vor Schnee, gefrierendem Regen und Sturm. Am Freitag könnten mancherorts bis zu 20 Zentimeter Neuschnee fallen, begleitet von Schneeverwehungen. Bereits jetzt beeinträchtigen die Bedingungen Verkehr und Bahnverkehr, besonders im Norden.
Mehrere Bundesländer bereiten sich bereits auf die Schneefront vor: Hamburg und Bremen sagen für Freitag den Präsenzunterricht an allen Schulen ab und stellen auf Onlineunterricht bzw. Distanzlernen um. Notbetreuung soll angeboten werden.
Ursache für die Wetterlage ist das Sturmtief „Elli“, das mit einer Warmfront Schnee, Regen und später Sturm bringt. Wie sich das angekündigte Schneechaos schon jetzt auswirkt, zeigen diese Bilder.

© dpa/Julian Stratenschulte
Meteorologen sagen für den Norden teils heftige Schneefälle voraus. Im niedersächsischen Laatzen macht ein Mann den Gehweg vor seinem Haus frei.

© dpa/Philipp Schulze
In den frühen Morgenstunden rollt ein Zeitungsausträger durch das verschneite Ebstorf in Niedersachsen, während dichter Schnee auf die Straßen fällt.

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Wegen Glätte bleiben am Freitag in Hamburg, Bremen und Teilen Niedersachsens die Schulen zu – betroffen sind Hunderttausende Kinder, allein in Hamburg über 273.000. Am Teletta‑Groß‑Gymnasium in Leer zeigt ein leerer Schulhof, was das bedeutet: Unterrichtspause heute und morgen.

© dpa/Marcus Brandt
Schon in der Nacht waren Mitarbeiter unterwegs und streuten an den wichtigsten Verkehrspunkten, wo das Winterwetter gründliche Vorarbeit verlangte – wie hier an der Hamburger U-Bahnstation Baumwall.

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Durch dichten Schneefall kämpft sich ein Bus der Linie 172 den Wiesendamm in Hamburg entlang – auf dem Weg nach Hummelsbüttel.

© IMAGO/Hanno Bode
In Hamburg arbeitet sich eine Frau mit ihrem Lastenrad über eine Brücke voran – gegen Wind, Nässe und winterliches Schmuddelwetter.

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Die Deutsche Bahn warnt, dass Schnee und Eis den Fernverkehr bis Samstag ausbremsen und zu Verspätungen sowie Ausfällen führen werden. Auch im Regionalverkehr ist mit Störungen zu rechnen.

© dpa/Marcus Brandt
Am Hamburger Hauptbahnhof sind die Gleise mit Schnee bedeckt. Mitarbeiter beseitigen die zentimeterdicke Schicht auf den Bahnsteigen.

© dpa/Lars Penning
Der erwartete Wintersturm bringt an der niedersächsischen Nordseeküste den Fährverkehr weitgehend zum Stillstand. Schnee, Eis und stürmisches Wetter zwingen die Reedereien zu massiven Einschränkungen. Im Hafen von Neuharlingersiel bleibt die Spiekeroog IV liegen.

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Im Hafen am Salzhaff in Mecklenburg-Vorpommern werden die festgefrorenen Schachtdeckel mit einem Gasbrenner aufgetaut, damit sie bei Bedarf geöffnet werden können.

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Da viele Maschinen erst aufwendig enteist werden mussten, kam es an einigen Flughäfen in Deutschland zu wetterbedingten Verzögerungen. Bevor ein Flugzeug im Schneetreiben starten kann, muss die Eisschicht weichen – so auch auf dem Rollfeld des Düsseldorfer Flughafens.

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Auch Autos sind von Schnee und Eis überzogen – und ihre Besitzer kämpfen sich mühsam durch das morgendliche Freikratz‑Ritual.

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In einer Seitenstraße der Stuttgarter Innenstadt kommt der Verkehr nur zäh voran – Schnee und Eis zwingen die Autofahrer zu Schrittgeschwindigkeit.

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Überall im Land sind Einsatzfahrzeuge unterwegs – so auch in Bitburg, wo ein Räum- und Streuwagen des Landesbetriebs Mobilität die Ausfahrt der B51 von Schnee befreit und gegen Glatteis sichert.

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Auch in Berlin wird noch mehr Schnee erwartet. Auf der Spree vor der Oberbaumbrücke haben sich Eisschollen gebildet.

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Der Rostocker Zoo bleibt am Freitag wegen der Unwetter‑ und Sturmwarnungen geschlossen. In Schwerin und Stralsund bleiben die Zoos zunächst geöffnet. Währenddessen trotzen viele Tiere tapfer der Kälte: Einige wagen sich trotz Minusgraden nach draußen – und für Arten wie den Sibirischen Tiger im Schweriner Zoo ist das Winterwetter ohnehin genau richtig.

© dpa/Jan Woitas
Manche nutzen die winterlichen Bedingungen aber auch aktiv – ein Mann in Sachsen zieht auf Langlaufskiern über die verschneite Kammloipe im Vogtland.
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