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Was Menschen sehen, die dem Tod nahe sind: „90 Prozent dieser Erlebnisse sind beglückende Erfahrungen“
Drei Menschen erzählen, was sie erlebt haben, als sie dem Tod näher waren als dem Leben – und wie sich ihr Leben danach verändert hat.
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Menschen, die fast gestorben wären, teilen ihr Leben oft in ein Vorher und ein Nachher. Sie betrachten ihre Rettung als einen kompletten Neuanfang, als Chance für ein zweites Leben. In manchen Fällen sehen sie erstaunliche Dinge, wenn sie dem Tod nahe sind.
Was erleben Betroffene genau und wie wirken sich ihre Nahtoderfahrungen auf das Leben aus? Wir haben drei von ihnen befragt – und einen Forscher, der auf der Suche nach den möglichen biologischen Ursachen dafür ist.
Obwohl solche Schilderungen zunächst unwirklich klingen, sind sie aus medizinischer Sicht doch erklärbar. „Wahrscheinlich sind die Erlebnisse auf eine Form von Aktivierung im Gehirn zurückzuführen“, sagt Professor Jens Dreier. Er ist Oberarzt an der Neurologischen Klinik der Charité und hat gemessen, was im Gehirn passiert, wenn Menschen an der Schwelle zum Tod stehen.
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