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US-Präsident Donald Trump am 18. Dezember 2025 im Oval Office des Weißen Hauses in Washington, D.C..

© REUTERS/Evelyn Hockstein

„Ich glaube nicht, dass ⁠das stattgefunden hat“: Trump zweifelt nun doch an ukrainischem Angriff auf Putins Residenz

Russland beschuldigte die Ukraine, einen Angriff auf Putins Residenz verübt zu haben. Trump hatte den angeblichen Angriffsversuch zunächst kritisiert – doch nun zweifelt er daran.

Stand:

US-Präsident Donald Trump zweifelt die russischen Angaben zu einem angeblichen ukrainischen Angriff auf eine Residenz des Präsidenten Wladimir Putin an.

„Ich glaube nicht, dass ⁠dieser Angriff stattgefunden hat“, sagte der Republikaner auf eine Nachfrage einer Journalistin. Es sei zwar ‌etwas in der Nähe passiert, dies habe aber nichts damit zu tun. Vor einer Woche hatte Trump nach einem Gespräch mit Putin den angeblich geplanten Angriff noch kritisiert.

Als die Journalistin Trump daraufhin fragte, warum er Putins Darstellung der Ereignisse zuvor noch geglaubt habe, antwortete der US-Präsident: „Weil es zu diesem Zeitpunkt niemand wusste.“ Demnach habe der Kremlchef ihm gesagt, dass sein Haus attackiert worden sei.

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Moskau wirft Kiew vor, am Montag versucht zu haben, mit 91 Langstreckendrohnen eine Residenz Putins ‍in der nordrussischen Region Nowgorod anzugreifen. Die Ukraine und westliche Staaten bestreiten die russische Darstellung.

Trump kritisierte mutmaßlichen Angriff zuvor noch

Putin hatte auch Trump über den angeblich geplanten Angriff informiert, der danach etwa sagte: „Das ist nicht gut.“ Der US-Präsident hatte den angeblich geplanten Angriff auf Putin in diesem Rahmen noch kritisiert – zur Freude des Kremls. Russische Kommentatoren hatten die CIA-Führung als proukrainisch und verlogen kritisiert.

Zudem hatte Trump inmitten der Verhandlungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs überraschend einen sehr russlandkritischen Artikel auf seiner Plattform Truth Social geteilt. Das Boulevardblatt „New York Post“ stellt in dem Stück Kremlchef Wladimir Putin als eigentliche Hürde auf dem Weg zum Frieden dar und geht hart mit ihm ins Gericht. Unter anderem heißt es dort, jeder Angriff auf Putin sei „mehr als gerechtfertigt“. 

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CIA sieht keinen Angriff auf Putins Residenz

Der US-Geheimdienst CIA hatte dann die Erkenntnis erlangt, dass die Ukraine weder Putin ins Visier genommen noch eine seiner Residenzen angegriffen hat, wie Medien wenige Tage später berichteten. Damit widersprach der Auslandsgeheimdienst den schweren Vorwürfen aus Moskau.

Die Ukraine sah in Moskaus Behauptung einen russischen Vorwand, den Krieg trotz laufender Verhandlungen um eine Friedenslösung weiter fortzusetzen und erneut auch Regierungsgebäude in Kiew angreifen zu wollen. (dpa, mira, Reuters)

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