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Anhänger des gestürzten venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro während einer Kundgebung vor der Nationalversammlung in Caracas.

© imago/UPI Photo/IMAGO/Jonathan Lanza

Tagesspiegel Plus

Schüsse beim Präsidentenpalast in Caracas: „Die Stimmung ist äußerst angespannt“

Wenige Stunden nach der Vereidigung von Maduros Vizepräsidentin Delcy Rodríguez kam es zu Unruhen in Caracas. „Mit extremer Härte“ werde jetzt nach Kollaborateuren mit den USA gesucht, sagt ein Experte vor Ort.

Stand:

Herr Gunson, inzwischen ist der US-Angriff auf Venezuela über 72 Stunden her. Machthaber Nicolás Maduro steht bereits in New York vor Gericht. Unter Venezolanern herrschte anfänglich vor allem Freude. Wie ist die Stimmung jetzt?
Äußerst angespannt. Die venezolanische Regierung hat am Montag ein Dekret verabschiedet, das Polizei und Militär die Befugnis gibt, Menschen zu kontrollieren und festzunehmen, wenn sie den US-Angriff „unterstützt haben“. Das Dekret scheint mit extremer Härte angewandt zu werden. Am Montagabend sind in der Nähe des Präsidentenpalastes Schüsse gefallen.

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