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Kai Wissmann konnte in dieser Saison noch kein Spiel bestreiten.

© imago/HMB-Media/Uwe Koch

Kai Wissmann ist das große Fragezeichen: Deutsche Eishockeyteams für Olympia sind jetzt bekannt

Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern sind die Eisbären stark vertreten. Der Kapitän des Deutschen Meisters hat allerdings bislang kein DEL-Spiel bestritten.

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Das Geheimnis ist gelüftet. Nachdem in den vergangenen Wochen bereits die anderen Eishockeynationen ihre Kader für die Olympischen Spiele bekannt gegeben hatten, veröffentlichte am Mittwoch auch der Deutsche Eishockey-Bund die Namen der Spieler, die in Mailand auflaufen sollen.

Bei den Männern war ohnehin bereits bekannt, dass alle Profis aus der nordamerikanischen Profiliga NHL zum Aufgebot gehören werden. Dieses halbe Dutzend besteht aus den Stürmern Leon Draisaitl, Tim Stützle, J. J. Peterka, Nico Sturm, Verteidiger Moritz Seider sowie Torhüter Philipp Grubauer.

Bundestrainer Harold Kreis setzt zudem auf das Trio, das aktuell in der zweiten Nordamerika-Liga AHL um Aufmerksamkeit ringt. Neben Lukas Reichel, der jüngst noch in der NHL auflief, sind das die Angreifer Joshua Samanski und Wojciech Stachowiak. Maksymilian Szuber und Julian Lutz hingegen werden nicht berücksichtigt, weil sie laut Kreis noch nicht die Entwicklung genommen haben, die es braucht, um gegen die besten Spieler der Welt zu bestehen.

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Dass auch Kai Wissmann zu diesem Aufgebot gehört, mag den einen oder anderen natürlich überraschen. Der Verteidiger vom Deutschen Meister Berlin hat in dieser Saison aufgrund einer Achillessehnenverletzung noch keine Partie bestritten.

Bei noch sieben ausstehenden DEL-Spielen bis Olympia, wovon das erste am Donnerstagabend in Iserlohn ansteht (19.30 Uhr, Magentasport), bleibt kaum Zeit, in den Rhythmus zu kommen. Zumal es noch keine Signale gibt, wann Wissmann sein Comeback geben wird. Dennoch zeigt seine Nominierung, welchen Stellenwert er im deutschen Team genießt.

Korbinian Geibel bringt große Robustheit mit

„Ich war in engem Austausch mit den Spielern“, sagte Kreis bei einer Medienrunde. „Kai hat bedauerlicherweise kein Spiel gespielt, aber wir sind überzeugt, dass er 4,5 Spiele bestreiten wird, bevor es in das Trainingslager geht.“ Kurz vor Olympia reist der Tross nach Bozen in Südtirol, um sich einzustimmen. Kreis stellte klar, dass kein Spieler dabei sein wird, „der eine Verletzung mit sich trägt“.

Bei den Frauen war die Auswahl etwas einfacher, weil die Zahl der Spielerinnen einfach überschaubarer ist.

Christian Künast, Vorstand Sport beim DEB

Jonas Müller ist ebenfalls gesetzt. Bei den Spielen 2018 in Südkorea war er mit seinem Treffer im Endspiel, der fast den Olympiasieg bedeutet hätte, ins Rampenlicht getreten. Bereits zum dritten Mal tritt er bei Olympia an. „Ich freue mich natürlich riesig, dass ich dabei sein darf“, sagte der Verteidiger. „Mit den NHL-Stars wird das ein anderes Level bei Olympia.“

Frederik Tiffels gehört beim DEB als schneller und technisch versierter Stürmer ebenfalls zu den Konstanten. „Er kann mit seinem Spiel Löcher reißen“, sagte Kreis, „er hat eine unglaubliche Geschwindigkeit“.

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Korbinian Geibel gehörte in diesem Jahr erstmalig zum WM-Kader und ist dank seiner Physis ebenfalls ein wichtiger Faktor. Nach langer Verletzung ist er rechtzeitig fit geworden. „Wir haben auf körperliche Robustheit geschaut“, sagte Kreis über die Auswahl.

Stark vertreten ist Berlin auch beim Frauenteam. Neben Franziska Feldmeier und Laura Kluge, die zwar aktuell für Boston in der Professional Women’s Hockey League spielt, aber durch und durch Eisbärin ist, gehören auch die erst 16 Jahre alte Mathilda Heine sowie Celina Haider und Hanna Hoppe zum Aufgebot.

„Bei den Frauen war die Auswahl etwas einfacher“, sagte Christian Künast, Vorstand Sport beim DEB, „weil die Zahl der Spielerinnen einfach überschaubarer ist.“

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