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Schmerzgrenze: "The Interview" macht sich über Nordkorea lustig.
© Columbia Pictures/Sony

Nordkorea-Satire "The Interview": Cinema for Peace nominiert Komödie

Kim Jong Un wollte die Vorführung bei der Berlinale stoppen - dabei wird der Film dort überhaupt nicht gezeigt. Nun könnte "The Interview" für seine politische Botschaft geehrt werden.

Die Nordkorea-Satire „The Interview“ ist für einen Preis bei der Berliner Filmgala Cinema for Peace am 9. Februar nominiert. „Es ist inakzeptabel, dass Unrechtstaaten wie Nordkorea Meinungs-, Presse- und künstlerische Freiheit in irgendeiner Art und Weise beeinträchtigen“, teilte ein Sprecher der Gala-Stiftung am Montag mit. „Im Gegenteil: Cinema for Peace wird sich daran beteiligen, Kopien des Films mit wasserstoffgasgefüllten Luftballons über die Grenze nach Nordkorea zu schicken.“ In der Komödie geht es um ein fiktives Mordkomplott gegen den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Nordkoreas Außenministerium hatte kürzlich dazu aufgerufen, die Aufführung bei der Berlinale (5.2.-15.2.) zu stoppen - der Film wird dort allerdings gar nicht gezeigt.

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Die Gala Cinema for Peace ehrt Filme mit politischen Botschaften und versammelt einige Prominenz. Sie gehört nicht zum Programm der Berlinale. Laut der Ankündigung sind neben „The Interview“ zehn weitere Kandidaten als „wertvollster Film des Jahres im Rennen“, darunter „Unbroken“ von Angelina Jolie. Die Filmstiftung werde auch den nordkoreanischen Botschafter Si Hong Ri einladen, um einen möglichen Dialog zu offerieren, heißt es. (dpa)

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