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Dirigent Petr Popelka hat für sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern ein Stück aus seiner tschechischen Heimat mitgebracht.

© LENA LAINE

Tagesspiegel Plus

Der Geist der Waldtaube: Petr Popelka debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Nach einer Karriere als Kontrabassist hat der Tscheche Petr Popelka jetzt erstmals die Berliner Philharmoniker dirigiert. Hoffentlich kommt er bald wieder.

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Immer wieder verblüffend, wie Antonín Dvořák es schafft, die gruseligsten Storys in die schönsten Melodien zu kleiden. Auch seine Symphonische Dichtung „Die Waldtaube“, entstanden kurz nach der heimweherzwungenen Rückkehr aus New York, klingt über weite Abschnitte viel fröhlicher und märchenhafter, als es der Inhalt hergibt: Eine Witwe hat ihren Gatten vergiftet, um einen anderen zu heiraten, doch der Geist des Ermordeten steckt in der Waldtaube, die von den Flöten intoniert wird und die Frau schließlich in den Selbstmord treibt.

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