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Grimmige Entschlossenheit: das neue Porträt von Donald Trump in der National Portrait Gallery in Washington. Für Ärger sorgte vor allem, dass die Hinweise auf die Amtsenthebungsverfahren entfernt wurden.

© imago/UPI Photo/BONNIE CASH

Tagesspiegel Plus

Donald Trump und seine Selbstinszenierungen: Nur Zepter und Krone fehlen

Eitel, selbstverliebt, machtbesessen: Das neueste Porträt des US-Präsidenten in der National Portrait Gallery in Washington zeigt ihn in lächerlicher Pose. Doch die Bildregie verfängt bei seinen Anhängern.

Nicola Kuhn
Ein Kommentar von Nicola Kuhn

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So stellt sich Klein Fritzchen einen Macher, Manager, Machtmenschen an seinem Schreibtisch vor: Die zu Fäusten geballten Hände auf der spiegelnden Oberfläche platziert, den Oberkörper bullig nach vorn geschoben, die Visage mit gerecktem Kinn und zusammengekniffenen Augen zu einer Grimasse der Entschiedenheit verzogen. Dem Nächsten, der eintritt, blafft er Befehle entgegen. Hier hängt noch zusätzlich die US-Fahne im Hintergrund.

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