• Nach Rausschmiss wegen Tweets: James Gunn bei !"Guardians of the Galaxy" wieder an Bord

Nach Rausschmiss wegen Tweets : James Gunn bei !"Guardians of the Galaxy" wieder an Bord

Wegen Tweets, in denen er sich über sexuelle Gewalt mokierte, war Regisseur Gunn im Sommer gefeuert worden. Jetzt holt Disney ihn für Teil 3 der Reihe zurück.

Der amerikanische Regisseur James Gunn, hier bei der Verleihung der Governors Awards 2017.
Der amerikanische Regisseur James Gunn, hier bei der Verleihung der Governors Awards 2017.Foto: dpa/Jordan Strauss

Im vorigen Sommer war „Guardians of the Galaxy“-Regisseur James Gunn vom Disney-Studio gefeuert worden, nun ist der 52-Jährige für den dritten Teil der Superhelden-Reihe wieder an Bord. Er würde Disneys Entscheidung zutiefst schätzen, schrieb Gunn jetzt in einem Tweet. Zugleich bedankte er sich bei allen, die ihn in den vergangenen Monaten unterstützt hätten.

Gunn, der die ersten beiden Teile der Superhelden-Reihe inszeniert hatte, war im Juli 2018 von Disney als Regisseur für „Guardians of the Galaxy 3“ gefeuert worden. Auslöser waren frühere Tweets, in denen Gunn Witze über Pädophilie und Vergewaltigungen gemacht hatte. Gunn entschuldigte sich und erklärte, er habe provozieren und Tabus brechen wollen, um Reaktionen zu erzeugen. Die meisten der Einträge stammten aus den Jahren 2008 bis 2011. Sie waren von einer konservativ ausgerichteten Nachrichtenseite ans Licht geholt worden. 

Die Stars der „Guardians of the Galaxy“-Reihe um Chris Pratt und Zoe Saldana hatten sich nach Gunns Rauswurf zunächst vergeblich für den Regisseur stark gemacht. Auch eine Petition im Internet konnte Disney erst einmal nicht umstimmen. 

Das Studio Warner Bros. beauftragte Gunn trotz der Vorwürfe im vorigen Oktober mit der Fortsetzung des Antihelden-Films „Suicide Squad“. Der geplante Film mit Margot Robbie, Idris Elba und Jared Leto soll im August 2021 in die Kinos kommen. Über einen möglichen Drehstart für „Guardians of the Galaxy 3“ wurde zunächst nichts bekannt. Der zweite Teil des Franchises war 2017 in den Kinos gelaufen. (dpa)

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