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Kühner Geist: Hugo-Ball-Preis an Schriftsteller Andreas Maier Der Frankfurter Schriftsteller Andreas Maier ist mit dem alle drei Jahre verliehenen Hugo-Ball-Preis 2011 der Stadt Pirmasens ausgezeichnet worden. Der 43-Jährige nahm die mit 10 000 Euro verbundene Ehrung am Sonntag entgegen.
Kühner Geist:
Hugo-Ball-Preis
an Schriftsteller Andreas Maier
Der Frankfurter Schriftsteller Andreas Maier ist mit dem alle drei Jahre verliehenen Hugo-Ball-Preis 2011 der Stadt Pirmasens ausgezeichnet worden. Der 43-Jährige nahm die mit 10 000 Euro verbundene Ehrung am Sonntag entgegen. In der Begründung der Jury hieß es, Maier sei „ein direkter Verwandter von Hugo Ball. Sein öffentlicher Mut ist bemerkenswert, sein literarisches Werk, in dem auch dieser kühne Geist vernehmbar ist, grandios.“ Der Förderpreis in Höhe von 5000 Euro ging an den Lyriker Ulrich Koch. dpa
Ein Fest für die Dichtung:
der dritte Berliner Poesiefrühling
Vom 7. bis 21. März findet in Berlin zum dritten Mal das Festival Poesiefrühling statt. In 38 Projekten mit rund 85 Beteiligten kann man an 26 Veranstaltungsorten in sieben Bezirken Performances, Slams, Ausstellungen, Lesungen, Filmen und Workshops erleben. 2009 und 2010 fanden Vorläufer des Festivals unter dem Titel „Printemps des Poètes, Berlin “ statt. Infos: www.poem-space.com/poesiefruehling. Tsp
Ungarn: Protest gegen
Einsparungen in Kulturbereich
In Ungarn wächst der Protest gegen geplante massive Einsparungen im Kulturbereich. Die Gewerkschaft der Angestellten von Museen und kommunalen Kulturzentren (KKDSZ) schloss sich einer Initiative an, die sechs Gewerkschaften und Fachverbände aus dem Bereich Schauspiel gestartet hatten. Falls die Sparmaßnahmen umgesetzt würden, „bricht das Kultur-Organisationssystem Ungarns in unersetzbarer Weise zusammen“, schrieb die Gewerkschaft. Eine Kürzung der Mittel hätte in „tragischer Weise die Zerstörung des Rückgrats“ des Kulturbetriebs zur Folge. Ungarns rechtsnationale Regierung will die verschiedenen Kultur-Etats um etwa 41 Milliarden Forint (ca. 150 Mio Euro) kürzen, mit der Begründung, dass das Geld für einen neu zu schaffenden Stabilitätsfonds von 250 Milliarden Forint gebraucht werde. Auch gehörten die Mitarbeiter der betroffenen Kulturhäuser, kleinen Museen und Bibliotheken zu den am schlechtesten bezahlten Angestellten im öffentlichen Dienst, so die Gewerkschaft. dpa