
© Doris Spiekermann-Klaas TSP
Schriftstellerin Mirna Funk im Gespräch: „In der Nähe von Juden zu sein, bedeutet halt auch, sich in Gefahr zu begeben“
Eigentlich wollte sie ein unpolitisches Buch schreiben, sagt Mirna Funk über ihren neuen Roman „Balagan“. Warum hat es nicht geklappt?
Stand:
Frau Funk, als es Ende vergangenen Jahres die Terrorattacke in Bondi Beach gab, bei der auf dem Chanukka-Fest 15 Menschen starben, haben Sie auf Instagram geschrieben, dass dieser Angriff auf Juden keine Überraschung gewesen sei. Wie haben Sie die Attacke in Australien erlebt?
Ich habe mich davon, im Gegensatz zu anderen, nicht ganz so berühren lassen. Das aber lag am Geburtstag meiner Tochter: Ich wollte ihr nicht die politische Weltlage überhelfen, das alles sollte an diesem Tag einmal ausgeblendet werden. Natürlich war ich geschockt. Auch weil mein Vater und meine zwei Geschwister in Australien leben.
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