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Politik: Abspaltungs-Vorschlag stößt auf Ablehnung

Der Aufruf zur Gründung einer eigenständigen Ost-CDU als Reaktion auf die Spendenaffäre ist in den neuen Ländern auf Ablehnung gestoßen. Der letzte DDR-Wirtschaftsminister Gerhard Pohl (CDU) hatte am Montag in Potsdam zur Rückkehr der Ost-Verbände in die Selbstständigkeit aufgefordert, da es sich bei der Affäre ausschließlich um Vorgänge in der West-CDU handele.

Der Aufruf zur Gründung einer eigenständigen Ost-CDU als Reaktion auf die Spendenaffäre ist in den neuen Ländern auf Ablehnung gestoßen. Der letzte DDR-Wirtschaftsminister Gerhard Pohl (CDU) hatte am Montag in Potsdam zur Rückkehr der Ost-Verbände in die Selbstständigkeit aufgefordert, da es sich bei der Affäre ausschließlich um Vorgänge in der West-CDU handele. Sachsens-Anhalts CDU-Vorsitzender Wolfgang Böhmer sprach von einem "unnützen Vorschlag". Sachsens CDU-Generalsekretär Frank Kupfer bezeichnete den Aufruf als "groben Unfug und niveaulos". Die CDU in Thüringen wies den Vorschlag als "völligen Unsinn" zurück. Der frühere Bundesverkehrsminister Günther Krause sagte dagegen der "Bild"-Zeitung: "Das ist im Prinzip eine gute Idee. Aber wir sollten den CDU-Bundesparteitag im April abwarten."

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