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Alexander Lukaschenko, Präsident von Belarus.

© Dmitri Lovetsky/AP/dpa

„Wir haben heute nicht nur innen, sondern auch außen Probleme“: Armee im Westen von Belarus laut Lukaschenko gefechtsbereit

Lukaschenko hatte bereits am Wochenende Fallschirmjäger in den Westen des Landes verlegt. Die Nato stellt er als Bedrohung dar.

Der belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat die Armee an der Westgrenze seines Landes in volle Gefechtsbereitschaft versetzt.

Die zuständigen Einheiten seien nun bereit, ihren Verpflichtungen nachzukommen, sagte der Präsident bei einer Sitzung des Sicherheitsrates am Dienstag in Minsk der Staatsagentur Belta zufolge. „Wir haben heute nicht nur innen, sondern auch außen Probleme.“

Lukaschenko hatte bereits am Wochenende die Verlegung von Fallschirmjägern nach Grodno im Westen des Landes angeordnet. Er begründete dies mit der angeblich angespannten Sicherheitslage dort. Zudem hatte er behauptet, Nato-Truppen hielten sich nicht weit von der Grenze entfernt auf. Das Militärbündnis hatte das zurückgewiesen.

Seit der gefälschten Präsidentenwahl vor mehr als einer Woche gibt es in dem Land zwischen Russland und dem EU-Mitglied Polen Massenproteste gegen Lukaschenko. Der 65-Jährige hatte das Ausland für die Demonstrationen verantwortlich gemacht und etwa Polen und die Ukraine genannt. (dpa)

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