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Der statistische Fehler liegt bei 3,2 Prozent.

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Repräsentative Umfrage: Ein Viertel der Deutschen offen für geringeres Mindestwahlalter

Wählen schon ab 16? Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage legt nahe: ein Viertel der Bevölkerung könnte sich das bei der Bundestagswahl vorstellen.

Der Vorstoß war provokant, die Reaktionen teils wütend, teils beleidigt. Die Frage, wer mitbestimmen und wer das Volk vertreten darf in einer Demokratie, hat einen Nerv getroffen. Aufgeworfen habe ich diese Frage im ersten Teil der neuen Tagesspiegel-Kolumne "Alter Spalter": Niemand ist zu jung zum Wählen. Darin habe ich gefordert, die Altersgrenze für das aktive und passive Wahlrecht in Deutschland abzuschaffen. Nun gibt es ein erstes Stimmungsbild aus der Bevölkerung.

In Zusammenarbeit mit dem Umfrage-Institut Civey hat der Tagesspiegel in der vergangenen Woche gefragt: "Ab welchem Alter sollten sich Ihrer Meinung nach Bundesbürger an der Bundestagswahl beteiligen dürfen?"

Mehr als 3500 Menschen beteiligten sich, der statistisch Fehler liegt bei 3,2 Prozent. Ergebnis: 21,6 Prozent sind für ein Wahlrecht ab 16 Jahren, 2,6 Prozent könnten sich sogar vorstellen das Mindestwahlalter noch weiter abzusenken.

Klar ist auch: Die große Mehrheit (63,9Prozent) möchte, dass weiterhin erst ab 18 gewählt werden darf, 9,6 Prozent wären sogar dafür, die Altersgrenze auf 21 Jahre zu erhöhen.

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