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Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)
© Michael Sohn/Pool via REUTERS
Tagesspiegel Plus

Hälfte der 100-Tage-Schonfrist ist rum: Die Ampel ist dabei, den Start zu verstolpern

Führen statt reden, das versprach Olaf Scholz. Doch die Bundesregierung stottert, in der Russlandkrise, beim Kampf gegen Corona, bei der Energiewende. Woran liegt es?

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Kein Spruch verfolgt Olaf Scholz so wie dieser: Wer bei mir Führung bestellt, bekommt sie auch. Deutschland muss sich erst noch an seinen Führungsstil gewöhnen, der Kanzler lässt sich nicht gern treiben, stimmt sich viel nach innen ab – und kommuniziert erst dann nach außen. Doch seine Botschaften sind nicht immer klar zu verstehen. Es kommen erste Zweifel auf, ob er den Plan hat, den er im Wahlkampf propagierte. In der Pandemiepolitik gelingt es ihm keine klar verständliche Politik aus einem Guss: Mehrere Bundesländer scheren aus, dazu kommt das Gezerre um die Impfpflicht und die plötzlich erfolgte – in Europa als Sonderweg erscheinende – Verkürzung des Genesenenstatus.

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