zum Hauptinhalt
Donald Trump schüttelt gern Hände - hier mit Jair Bolsonaro, der sich inzwischen auf das Virus testen lassen hat.

© imago images/ZUMA Wire

Update

Coronavirus erreicht Weißes Haus: Im Umfeld von Trump häufen sich die Kontakte mit Infizierten

Donald Trump und seine Familie hatten in den vergangenen Tagen immer wieder engen Kontakt mit Infizierten. Trump gibt vor, sich keine Sorgen zu machen.

Wie brasilianische Medien am Freitagnachmittag berichteten, wurde der Präsident Brasiliens, Jair Bolsonaro, positiv auf das Coronavirus getestet. Er war am 7. März zu Besuch in Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida gewesen, wo er mit dem US-Präsidenten unter anderem zu Abend aß. Den Medienberichten widersprach die brasilianische Regierung umgehend.

Bolsonaro hatte sich testen lassen, nachdem sein Kommunikationschef, Fabio Wajngarten, positiv auf das Virus getestet wurde. Die US-Nachrichtenseite "The Intercept" meldete mit Bezug auf eine interne Quelle, dass drei weitere Mitglieder der Delegation aus Brasilien grippeähnliche Symptome zeigen.

Trump mit Bolsonaro und Fabio Wajngarten (2. von links).
Trump mit Bolsonaro und Fabio Wajngarten (2. von links).

© AFP/Alan Santos

Donald Trump weigert sich hingegen bisher, sich auf das Virus testen zu lassen.

Sowohl er als auch der Vize-Präsident Mike Pence hätten kaum Kontakt zu dem Betroffenen gehabt, sagte eine Sprecherin des Weißen Hauses am Donnerstag. Sie würden daher nicht getestet und sich auch nicht in freiwillige Quarantäne begeben.

Auch Ivanka traf sich mit einem Infizierten

Es ist nicht der einzige Fall in Trumps Umfeld: Wenige Tage nach seiner Rückkehr von Treffen mit US-Präsidentenberaterin Ivanka Trump und US-Justizminister William Barr in Washington ist der australische Innenminister Peter Dutton positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden.

Er sei mit Fieber und Halsschmerzen in einem Krankenhaus unter Quarantäne gestellt worden, erklärte Dutton am Freitag.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

[Mit dem Newsletter "Twenty/Twenty" begleitet der Tagesspiegel die US-Präsidentschaftswahl. Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung: tagesspiegel.de/twentytwenty]

Der Minister hatte sich wegen einer Zusammenkunft des FiveEyes-Geheimdienstbündnisses aus Australien, USA, Großbritannien, Kanada und Neuseeland in Washington aufgehalten, an der auch US-Justizminister Barr teilgenommen hatte.

Bei dem Besuch traf er auch mit der Tochter von US-Präsident Donald Trump zusammen. Ein von der australischen Botschaft in Washington verbreitetes Foto zeigt, wie Dutton und Ivanka Trump dabei nah beieinander stehen. (Tsp, AFP)

Zur Startseite