Krawalle bei „Gelbwesten“-Protesten : Französische Regierung gesteht Fehler ein

Der französische Premier übt sich in Selbstkritik: Beim Konzept der Sicherheitskräfte für die anhaltenden „Gelbwesten“-Proteste habe es „Dysfunktionen“ gegeben.

Polizisten am Samstag in Paris
Polizisten am Samstag in ParisFoto: dpa/ Christophe Ena/AP

Nach der erneuten Eskalation der Gewalt bei den „Gelbwesten“-Protesten hat die französische Regierung Fehler eingestanden. Dabei habe es beim Sicherheitskonzept „Dysfunktionen“ gegeben, hieß es in einer Mitteilung von Premierminister Édouard Philippe.

„Die Analyse der gestrigen Ereignisse ergab jedoch Mängel in der Ausführung, die es nicht ermöglichten, die Gewalt einzudämmen und die Aktionen der Randalierer zu verhindern.“ Philippe wolle Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nun am Montag Vorschläge zur Verbesserung unterbreiten.

Am Samstag war es bei „Gelbwesten“-Protesten rund um die Pariser Prachtmeile Champs-Élysées wieder zu heftiger Gewalt gekommen. Randalierer plünderten Läden und setzten Autos in Brand. (dpa)

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