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Roman Protassewitsch, hier bei einer Demonstration im März 2017. Belarussische Behörden haben nach Berichten von Staatsmedien ein Flugzeug auf dem Weg von Athen nach Vilnius zur Landung gebracht, um ihn festzunehmen. Foto: Sergei Grits/AP/dpa
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Angstgegner des Präsidenten: Wer ist der Mann, für den Lukaschenko ein Flugzeug kapern ließ?

Auf seinem Telegram-Kanal hatte er eigentlich nur Musik spielen wollen. Dann wurde Roman Protassewitsch zum wichtigsten Sprachrohr der Proteste. Jetzt droht ihm die Todesstrafe.

Als im vergangenen Herbst Hunderttausende in Belarus auf die Straße gehen und den Rücktritt von Diktator Alexander Lukaschenko fordern, ignorieren die staatlichen Medien die Proteste zunächst. Das Regime blockiert die unabhängigen Online-Medien, Twitter und Facebook. Einzig der Messengerdienst Telegram bleibt offen für Informationen, die nicht vom Regime kontrolliert werden.

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