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Neue Panne : Steinmeier sitzt wegen Defekts an Regierungsflieger in Äthiopien fest

Wieder ein Problem mit einer Regierungsmaschine: Bundespräsident Steinmeier kann Äthiopien nicht verlassen. Grund ist ein "Druckluftproblem".

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor der Regierungsmaschine "Theodor Heuss".
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor der Regierungsmaschine "Theodor Heuss".Foto: Britta Pedersen/dpa

Schon wieder ein technisches Problem mit einer Regierungsmaschine: Dieses Mal hat es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier getroffen, der wegen eines "Druckluftproblems" an seinem A340 "Theodor Heuss" am Mittwoch stundenlang in Äthiopien festsaß. Erst mit rund dreistündiger Verspätung konnte Steinmeier schließlich am Nachmittag mit dem Regierungsflieger abheben, hieß es dazu aus dem Bundespräsidialamt.

Ursprünglich hätte Steinmeier gegen Mittag von Addis Abeba zurück nach Deutschland fliegen sollen. Mit ihm musste eine rund 55-köpfige Delegation aus Journalisten, Wirtschaftsvertretern und Regierungsvertretern in der äthiopischen Hauptstadt ausharren. Erst gegen 16.00 Uhr konnte die Maschine nach Angaben der Luftwaffe schließlich abfliegen.

Steinmeier wurde am späten Abend in Deutschland zurückerwartet. Ursache für das Problem war demnach offensichtlich ein Fehler bei der Stromversorgung.

Erst vor knapp drei Wochen hatte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) wegen eines Defekts an seiner Regierungsmaschine während einer Afrika-Reise mit einem Linienflug von Sambia nach Deutschland zurückkehren müssen. Einen eigentlich geplanten Besuch in Namibia musste er absagen.

Im Dezember hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Anreise zum G20-Gipfel in Buenos Aires wegen eines Totalausfalls des Funksystems umkehren müssen. Auch sie musste auf eine Linienmaschine umsteigen und traf mit einer stark verkleinerten Delegation erst mit großer Verspätung bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs in Argentinien ein. (AFP)

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