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Eine Anhängerin von Obamas Gesundheitsreform

© AFP/Rhona Wise

Gesundheitsreform in den USA: US-Kongress macht Schritt zur Abschaffung von "Obamacare"

Die Gesundheitsreform des scheidenden US-Präsidenten Obama steht vor dem Aus. Nach dem Senat stimmte auch das Repräsentantenhaus für die Rücknahme von "Obamacare".

Der US-Kongress hat am Freitag einen weiteren Schritt zur Rücknahme der Gesundheitsreform von US-Präsident Barack Obama gemacht. Das Repräsentantenhaus, neben dem Senat die zweite Kammer des Kongresses, verabschiedete mit der Mehrheit der republikanischen Abgeordneten eine Haushaltsmaßnahme, die als Voraussetzung für die Rücknahme des Gesetzes gilt.

Der Senat hatte zuvor eine ähnliche Maßnahme getroffen. Eine Entscheidung darüber, ob und in welchem Zeitrahmen die als "Obamacare" bekannt gewordene Gesundheitsreform abgeschafft wird, ist damit jedoch noch nicht getroffen.

Der künftige US-Präsident Donald Trump hatte die Abschaffung von "Obamacare" zu einer seiner zentralen Versprechen im Wahlkampf gemacht. Zu der von ihm versprochenen Ersatzlösung waren bisher jedoch keine Einzelheiten zu erfahren. Fragen nach Details beantwortete Trump zuletzt mit den Worten: "Sie werden stolz darauf sein."

Auf Twitter bejubelte Trump den Schritt des Kongresses. Die "unbezahlbare" Reform werde bald Geschichte sein, schrieb er.

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Die 2010 eingeführte "Obamacare" sieht eine obligatorische Krankenversicherung für alle Amerikaner vor. Damit war es Obama gelungen, einen Meilenstein zu setzen. Das Programm war jedoch von Anfang an auch von Schwierigkeiten begleitet, darunter die teils stark gestiegenen Beiträge. (dpa)

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