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MEDIEN: Journalisten fordern mehr Transparenz

Die Landespressekonferenz (LPK) dringt auf eine größere Transparenz der Arbeit des neuen märkischen Parlaments. In einem am Donnerstag veröffentlichten Brief an den Landtagspräsidenten und die Vorsitzenden der fünf Fraktionen forderte der Verein der landespolitischen Journalisten unter anderem öffentliche Ausschusssitzungen.

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Die Landespressekonferenz (LPK) dringt auf eine größere Transparenz der Arbeit des neuen märkischen Parlaments. In einem am Donnerstag veröffentlichten Brief an den Landtagspräsidenten und die Vorsitzenden der fünf Fraktionen forderte der Verein der landespolitischen Journalisten unter anderem öffentliche Ausschusssitzungen. Das sei in anderen Ländern wie Berlin seit Jahren üblich und solle nun auch in Brandenburg eingeführt werden.

In dem Schreiben heißt es, der am 27. September neu gewählte Landtag sei auch für die Journalisten eine Herausforderung. Denn mit nun fünf demokratischen Fraktionen gebe es eine breiter aufgestellte Opposition sowie ein größeres Spektrum an Meinungen und Anträgen.

„Wir Journalisten wünschen uns im Interesse unserer Leser, Hörer und Zuschauer einen demokratischen, lebendigen und transparenten Landtag“, erklärte die LPK. Zweck des Vereins sei es laut Satzung, „die Regierungs- und Parlamentsarbeit transparent zu machen.“ Dazu solle der Landtag eine größtmögliche Öffentlichkeit herstellen.

Es sei „ausdrücklicher Wunsch“ der Presse, die Geschäftsordnung des neuen Landtags im Hinblick auf eine größere Transparenz zu ändern. Journalisten müssten auch in Brandenburg die Parlamentsarbeit authentisch nachvollziehen können. Besonders wichtig seien dabei öffentliche Ausschusssitzungen. Auch öffentliche Fraktionssitzungen würden zur Transparenz beitragen.

Die LPK ist ein Zusammenschluss festangestellter und freier Journalisten, die hauptberuflich für Tages- oder Wochenzeitungen, Zeitschriften, Nachrichtenagenturen, Rundfunk- oder Fernsehanstalten oder Onlinedienste arbeiten und regelmäßig über die Landespolitik berichten. Die LPK vertritt auch die Interessen dieser Journalisten gegenüber der Politik und organisiert selbst Pressekonferenzen, zu denen sie sich Politiker oder externe Experten einlädt. PNN/ddp

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