IMAGE-KAMPAGNE: Mit Sprechgesang auf der Suche nach dem Koch von morgen
Wer Jugendliche erreichen will, muss ihnen auf Augenhöhe begegnen, quasi von Kumpel zu Kumpel, hat sich die Industrie- und Handelskammer Potsdam (IHK) wohl gedacht, als sie sich Gedanken darüber gemacht hat, wie man die Jugend für eine Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe begeistern kann. Herausgekommen ist ein Rap-Video, das seit zwei Wochen auf YouTube zu sehen ist und selbst gestandenen Mittvierzigern, die mit den „Fantastischen Vier“ und „Fettes Brot“ älter geworden sind, etwas altbacken erscheint.
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Wer Jugendliche erreichen will, muss ihnen auf Augenhöhe begegnen, quasi von Kumpel zu Kumpel, hat sich die Industrie- und Handelskammer Potsdam (IHK) wohl gedacht, als sie sich Gedanken darüber gemacht hat, wie man die Jugend für eine Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe begeistern kann. Herausgekommen ist ein Rap-Video, das seit zwei Wochen auf YouTube zu sehen ist und selbst gestandenen Mittvierzigern, die mit den „Fantastischen Vier“ und „Fettes Brot“ älter geworden sind, etwas altbacken erscheint. In dem vierminütigen Filmchen werden die Vorzüge von vier Ausbildungsberufen mehr oder weniger gekonnt angepriesen. Am Ende heißt es stets: „HO, so einen Job, das hättest du gerne? – GA, komm zum Hotel- und Gaststättengewerbe!“ Der IHK zufolge sind derzeit 300 Lehrstellen der Branche unbesetzt, 2013 waren es 400. Angeklickt wurde der Küchen- und Rezeptions-Rap bislang 300-mal. Wie viele Jugendliche darunter waren, bleibt offen. Rekordhalter auf YouTube ist übrigens das Video „Gangnam Style“ des Koreaners „Psy“. 2012 wurde es in nur wenigen Monaten mehr als eine Milliardemal angeklickt. mat
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