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Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU).
© Ralf Hirschberger/dpa

Nach Berichten über rechtsextreme Umtriebe: Oberbürgermeister lädt Verfassungsschutz nach Cottbus ein

Er ist offenbar erzürnt: Weil der Verfassungsschutz Cottbus als rechtsextremen „Hotspot“ bezeichnet hat, hat Oberbürgermeister Holger Kelch jetzt den Innenminister in die Lausitz-Stadt eingeladen.

Cottbus - Nach Äußerungen des Verfassungsschutzes zu Cottbus als „Hotspot“ des Rechtsextremismus in Brandenburg sollten sich nach Ansicht der Stadtführung die Behörden selbst ein Bild von der Lage machen. Dazu lud Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) und den Präsidenten des Verfassungsschutzes, Frank Nürnberger, ein. Einen konkreten Termin für den Besuch gebe es aber noch nicht, sagte ein Stadtsprecher am Freitag.

„Es ist in den zurückliegenden Tagen wieder viel über Cottbus geredet worden, jedoch nicht mit uns Cottbusern“, kritisierte Kelch Berichte zu rechtsextremen Netzwerken in der Stadt. Der Referatsleiter Öffentlichkeitsarbeit des Verfassungsschutzes Brandenburg, Heiko Homburg, hatte am Donnerstag dem rbb gesagt: „Es ist für uns als Verfassungsschutz ein toxisches Gebilde.“ (dpa)

Silke Nauschütz

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